Erste transgender Athletin Laurel Hubbard bei Olympia ausgeschieden

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Laurel Hubbard schied nach drei Fehlversuchen vorzeitig aus (Bild: REUTERS/Edgard Garrido)
Laurel Hubbard schied nach drei Fehlversuchen vorzeitig aus (Bild: REUTERS/Edgard Garrido)

Laurel Hubbard hat mit ihrer Teilnahme als erste offene transgender Athletin bei den Olympischen Spielen Geschichte geschrieben, eine Medaille jedoch klar verpasst.

Die 43 Jahre alte Neuseeländerin kam im Superschwergewicht (+87 kg) am Montag auf drei Fehlversuche im Reißen gleich zu Beginn des Wettkampfes und schied damit vorzeitig aus.

Diskussion um biologische Vorteile

An der Teilnahme von Hubbard, der bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und die 2012 ihre Transition vollzog, hatte es im Vorfeld neben großer Unterstützung auch Kritik wegen möglicher biologischer Vorteile gegeben. Jedoch hatte die WM-Zweite (+90 kg) von 2017 die vom IOC vorgegebenen Richtlinien für transgender Athletinnen erfüllt. Diese betreffen unter anderem den Testosteronspiegel.

Hubbard patzte am Montag zuerst bei 120 kg, dann bei 122 kg und im abschließenden dritten Versuch auch bei 125 kg.

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