Erster Sieg seit 2013! Cavendish gewinnt dritte Giro-Etappe

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Sprinterkönig Mark Cavendish hat die dritte Etappe des Giro d‘Italia in seiner Spezialdisziplin gewonnen.

Der 36-jährige Brite vom Team Quick-Step triumphierte nach 201 km von Kaposvar nach Balatonfüred im Massensprint. Es war Cavendishs 16. Tagessieg bei der Italien-Rundfahrt und der erste seit 2013 - in den Folgejahren hatte der Rekordetappensieger der Tour de France den Giro stets ausgelassen.

Der Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin-Fenix) erreichte zeitgleich das Ziel und verteidigte seine Gesamtführung erfolgreich. Bester Deutscher bei der dritten Etappe war der Bocholter Phil Bauhaus vom Team Bahrain Victorious auf Rang zehn.

Rick Zabel (Unna/Israel-Premier Tech), Sohn der deutschen Sprinter-Legende Erik Zabel, eroberte mit fünf Punkten das Blaue Trikot des besten Bergfahrers.

Die letzte Etappe des dreitägigen Abstechers nach Ungarn war geprägt von den drei italienischen Ausreißern Mattia Bais und Filippo Tagliani (beide Drone Hopper-Androni Giocattoli) sowie Samuele Rivi (Eolo Kometa), die gut 30 km vor dem Ziel vom Hauptfeld geschluckt wurden.

Danach brachten sich die Teams der Topsprinter entlang des Plattensee-Ufers in Position für den Massensprint.

Am Samstag hatte Lennard Kämna beim ersten von zwei Einzelzeitfahren der Rundfahrt überzeugt. Der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe wurde bei Yates‘ Sieg mit 17 Sekunden Rückstand starker Achter.

"Das war ein sehr gutes Zeitfahren, gut für mein Selbstvertrauen. Es hat mir gezeigt, dass ich die Power habe", sagte Kämna, der schon am Freitag auf der ersten Etappe mit einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Wieder Sturzpech hatte Emanuel Buchmann, der im Vorjahr die Chancen auf eine Topplatzierung mit einem kapitalen Crash eingebüßt hatte und die Rundfahrt vorzeitig verlassen musste. Am Samstag kam der 30-Jährige in der Mitte des Zeitfahrens zu Fall.

„Mir ist das Vorderrad weggerutscht“, sagte der Tour-Vierte von 2019, „ich bin aber relativ schnell wieder aufs Rad gekommen und fühle mich nicht so schlecht.“

Am Montag steht für den Giro-Tross der Transfer nach Sizilien an. Auf der vierten Etappe am Dienstag wird es im Kampf um die Gesamtwertung erstmals wirklich ernst, wenn es auf den Ätna geht. Der Giro endet nach 3410 km am 29. Mai in Verona.


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