Erwischt Chelseas bizarrer Trikot-Fluch auch Lukaku?

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Manche Fußballer und Fans gelten bisweilen als abergläubisch. Das ist auch beim FC Chelsea nicht anders - besonders wenn es um die Trikotnummer 9 geht.

LONDON, ENGLAND - AUGUST 18:  Romelu Lukaku of Chelsea holds his number 9 shirt after a training session at Stamford Bridge on August 18, 2021 in London, England. (Photo by Darren Walsh/Chelsea FC via Getty Images)
Wird die Nummer 9 Romelu Lukaku Unglück bringen? (Bild: Darren Walsh/Chelsea FC via Getty Images)

Dort hält sich seit Jahren hartnäckig die Meinung unter einigen Anhängern, dass die Trikotnummer 9 mit einem Fluch belegt sein muss. Denn die Spieler, die in der jungen Vergangenheit das Dress mit dieser Zahl trugen, haben überwiegend enttäuscht.

Zuletzt lief etwa Tammy Abraham mit der 9 auf. Über wenige Phasen, in denen er mit starken Auftritten überzeugte, kam er nicht hinaus. Insbesondere unter Thomas Tuchel stagnierte seine Karriere. Nun wagt der Engländer bei der AS Rom einen Neuanfang.

Torres, Falcao und Morata floppen

Vor Abraham gehörte die klassische Mittelstürmer-Nummer Gonzalo Higuaín, der in der Rückrunde 2019 fünf Tore in 18 Partien erzielte - ausbaufähig für einen Spieler seines Formats.

Von 2011 bis 2018 schlug der Fluch besonders übel zu: Fernando Torres (2011-2014), Radamel Falcao (2015-2016) und Álvaro Morata (2017-2018) wurden nie glücklich bei den Blues und konnten die Erwartungen der Fans bei weitem nicht erfüllen.

Davor durfte sich ein gewisser Franco Di Santo (ehemals Werder und Schalke) im Alter von 19 Jahren mit der Nummer 9 auf dem Rücken beweisen. Ihm gelang in 16 Einsätzen jedoch kein einziges Tor.

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Hasselbaink und Vialli glänzen mit der Nummer 9

Auch Steve Sidwell und Innenverteidiger Khalid Boulahrouz, der in Ermangelung von Alternativen das Shirt mit der 9 überstreifen musste, floppten. Mateja Kezman und Hernan Crespo netzten zwischen 2004 und 2006 zumindest ein paar Mal, so wirklich überzeugen konnten sie jedoch auch nicht. 

Jimmy Floyd Hasselbaink (2000-2004) und Gianluca Vialli (1996-1999) fungieren als Gegenbeispiele. Sie waren würdige Träger der Nummer 9 und gingen als Chelsea-Legenden in die Geschichte ein.

Doch seit 2004 ist es keinem Spieler mehr gelungen, jener Zahl auf dem Rücken gerecht zu werden.

Bricht Lukaku den Chelsea-Fluch?

Nun probiert sich ausgerechnet Romelu Lukaku daran, den Fluch zu beenden. Jener belgische Superstar, der bereits von 2011 bis 2014 bei den Blues unter Vertrag stand und als junger Profi verzweifelt versuchte, sich einen Stammplatz zu erarbeiten.

Angesichts der 115 Millionen Euro, die der Premier-League-Klub nun für die Rückholaktion an Inter Mailand überwiesen hat, wäre ein erneutes Scheitern Lukakus umso bitterer. Doch der Torjäger, der in seiner ersten Zeit in London mit der Nummer 18 spielte, hat zumindest bei Inter und im Nationalteam bewiesen, dass ihn die Nummer 9 nicht am Toreschießen hindert.

In der Serie A traf er in zwei Jahren insgesamt 42 Mal, mit 64 Treffern ist er zudem Belgiens Rekordtorschütze. Solche Zahlen erhoffen sich nun auch die Blues-Fans - Trikot-Fluch hin oder her.

Im Video: Lukaku - "Meine Ansprüche sind noch höher geworden"

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