Eugene Laverty ist überzeugt: "BMW wird Rennen gewinnen"

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Eugene Laverty konnte beim WSBK-Saisonauftakt in Australien noch nicht zeigen, dass er mit der BMW S1000RR eine schlagkräftige Paarung bildet. Nach einem Sturz im Warm-up fiel Laverty am Sonntag für beide Rennen aus und konnte nicht demonstrieren, dass er und seine Crew Fortschritte erzielt haben.

In der BMW S1000RR sieht der Nordire aber zweifellos ein Siegermotorrad. "BMW wird Rennen gewinnen. Eher früher als später", stellt Laverty im Gespräch mit 'WorldSBK.com' klar. Der ehemalige WSBK-Vizeweltmeister geht davon aus, dass die BMW noch deutlich verbessert werden kann.

"Als ich das Motorrad im November fuhr, erkannte ich, dass es noch viel ungenutztes Potenzial gibt", erklärt der Nachfolger von Markus Reiterberger. "Das Potenzial der Maschine ist riesig. Das erkannte ich sofort, als ich auf die Maschine stieg. Es ist etwas Besonderes, wie das Motorrad in die Kurven einlenkt."

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Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team

Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team <span class="copyright">BMW AG</span>
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BMW S1000RR

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Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team Gold and Goose / Motorsport Images

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Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team

Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team <span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team Gold and Goose / Motorsport Images

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"Es überraschte mich, wie viel offenes Verbesserungspotenzial es noch bei den feinen Details gab", wundert sich der Superbike-Routinier und gab den BMW-Ingenieuren für den Winter einige Hausaufgaben. "Die Jungs arbeiteten im Dezember und Januar mehr ab, als ich erwartete. Das ist der Vorteil, wenn man mit einem Werksteam arbeitet. Die Entwicklung war sensationell", lobt er.

"Im November verließen wir Jerez und kamen im Januar wieder auf die gleiche Strecke. Der Unterschied war groß. Das Motorrad war deutlich besser. Auf Phillip Island verbesserte sich das Motorrad im Laufe des Renn-Wochenendes. Mein dummer Fehler in der ersten Runde des Warm-ups verhinderte, dass wir am Sonntag unser Potenzial zeigen konnten", ärgert sich Laverty über den Sturz am Sonntagmorgen.

"Mit den Änderungen, die wir über Nacht gemacht haben, fand ich mich mehr oder weniger an der Spitze der Wertung wieder", ist Laverty überzeugt. Auf dem Papier konnte Laverty bisher noch nicht überzeugen. Vor allem in der Superpole unterlag er teamintern deutlich.

Eugene Laverty möchte nach vielen durchwachsenen Jahren endlich wieder siegen

Eugene Laverty möchte nach vielen durchwachsenen Jahren endlich wieder siegen <span class="copyright">BMW Motorrad</span>
Eugene Laverty möchte nach vielen durchwachsenen Jahren endlich wieder siegen BMW Motorrad

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Tom Sykes bescherte BMW die Pole beim Saisonauftakt. Laverty lag auf eine Runde mehr als 1,1 Sekunden zurück und ging von der 13. Position in das erste Rennen. "Es war nicht gut für mich, als Tom das Motorrad am Samstag auf die Pole-Position brachte und ich als 13. starten musste", ist sich der BMW-Neuzugang bewusst.

"Wir fahren das gleiche Motorrad. Doch BMW und das Team sind intelligent genug, um zu wissen, dass er schon ein Jahr mit dem Motorrad hinter sich hat und ich neu bin. Tom machte im vergangenen Jahr große Fortschritte hinsichtlich des Chassis, der Schwingen und so weiter", nennt Laverty die Gründe für den Rückstand.

Auf eine Renndistanz gesehen war Laverty deutlich näher am Teamkollegen dran. Nach 22 Runden wurde das BMW-Duo nur durch 0,039 Sekunden voneinander getrennt. Als Elfter verpasste Laverty die Top 10 knapp.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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