Europa League: ManUnited glanzlos weiter - Rüdiger mit Rom ausgeschieden

Der englische Vertreter Manchester United hat nach einem 1:0-Heimerfolg gegen Rostow das Viertelfinale erreicht. Olympique Lyon setzt sich gegen Rom durch.

Manchester United hat ohne Bastian Schweinsteiger das Viertelfinale der Europa League erreicht und ist damit nun das dickste potenzielle Los für den letzten deutschen Vertreter Schalke 04. Der englische Rekordmeister mühte sich im Old Trafford gegen FK Rostow zu einem glanzlosen 1:0 (0:0), nachdem das Hinspiel 1:1 geendet hatte. Nationalspieler Antonio Rüdiger ist hingegen trotz eines 2:1 (1:1) mit dem AS Rom gegen Olympique Lyon ausgeschieden.

Die Runde der letzten Acht, die am Freitag in Nyon ausgelost und am 13. sowie 20. April gespielt wird, komplettieren Ajax Amsterdam (2:0 gegen den FC Kopenhagen), der RSC Anderlecht (1:0 gegen APOEL Nikosia), Celta Vigo (2:0 bei FK Krasnodar), KRC Genk (1:1 gegen KAA Gent) sowie Besiktas Istanbul, das mit Ex-Nationalspieler Andreas Beck auf der Bank 4:1 (2:1) gegen Olympiakos Piräus mit Joker Marko Marin gewann.

ManUnited tat sich auch gegen das letzte Aufgebot aus Rostow schwer - die Russen waren mit nur 15 einsatzbereiten Spielern nach England gereist. Drei Tage nach der 0:1-Pleite im Viertelfinale des FA-Cups beim FC Chelsea hielt sich die Mannschaft von Teammanager José Mourinho, die weitestgehend in Bestbesetzung um die Stars Zlatan Ibrahimovic und Paul Pogba angetreten war, diesmal schadlos. 

Den Führungstreffer durch Juan Mata (71.) bereitete Ibrahimovic sehenswert mit der Hacke vor. Pogba musste in der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden, Weltmeister Schweinsteiger fand erneut keinen Platz im Kader.      

Rom mit Abwehrspieler Rüdiger in der Startelf geriet nach dem 2:4 im Hinspiel in Lyon auch im heimischen Stadio Olmpico zunächst durch Mouctar Diakhaby (16.) in Rückstand. Mit einem Treffer von Kevin Strootman (17.) und einem Eigentor von Lucas Tousart (28.) drehte die Roma zwar die Partie, lief dem nötigen dritten Treffer aber vergeblich hinterher.

Besiktas, das im Hinspiel beim griechischen Rekordmeister zu einem 1:1 gekommen war, kam zu einer frühen Zwei-Tore-Führung durch Vincent Aboubakar (10.) und den Ex-Hoffenheimer Ryan Babel (22.), machte es danach aber spannend: Tarik Elyounoussi (31.), ebenfalls einst bei 1899 in der Bundesliga aktiv, verkürzte, kurz darauf sah Besiktas-Torschütze Aboubakar wegen eines Kopfstoßes Rot (40.). Babel (75.) und der eingewechselte Ex-Frankfurter Cenk Tosun (84.) machten schließlich den Sack zu.  

Der ehemalige Hoffenheimer und Stuttgarter Beck (30) pendelt bei Besiktas zwischen Startelf, Bank und Tribüne. Marin (28), der auf seiner Tournee durch Europas Ligen im vergangenen Sommer in Piräus gelandet ist, hatte sich zuletzt immerhin in den Olympiakos-Kader zurückgespielt.

Für Vigo, das im Hinspiel 2:1 gegen Krasnodar gewonnen hatte, machten Hugo Mallo (52.) und Iago Aspas (80.) den ersten Viertelfinal-Einzug seit 2001 perfekt. Damals waren die Galicier im UEFA-Cup am FC Barcelona gescheitert. In Genk verwalteten derweil die Hausherren den Vorsprung aus dem 5:2-Hinspielsieg souverän. Nach dem 1:0 durch Timothy Castagne (22.) waren sie endgültig auf der sicheren Seite, daran änderte auch der späte Ausgleich von Louis Verstraete (84.) nichts.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen