Vor Europa-League-Finale: Sorgen um Eintracht-Star

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
In diesem Artikel:
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Vor Europa-League-Finale: Sorgen um Eintracht-Star
Vor Europa-League-Finale: Sorgen um Eintracht-Star

Eintracht Frankfurt hat eine ordentliche Generalprobe für das Europa-League-Finale hingelegt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner kam vier Tage vor dem Endspiel gegen die Glasgow Rangers im Rhein-Main-Duell beim heimstarken FSV Mainz 05 zu einem 2:2 (2:1) und kann auch ohne Ligasieg im Gepäck mit einem guten Gefühl zum Showdown nach Sevilla reisen.

Tuta (26.) und Rafael Borre (35.) trafen für die Hessen, die ihre Negativserie in der Fußball-Bundesliga aber fortsetzten. Durch die Treffer des Mainzers Marcus Ingvartsen (10./49.) blieb die SGE auch im achten Ligaspiel nacheinander ohne Sieg. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Am Mittwoch (21.00 Uhr) geht es nun für die Frankfurter um den ersten internationalen Titel seit 42 Jahren.

Ndicka angeschlagen ausgewechselt

Für einen Schreckmoment mit Blick auf das Finale sorgte Evan Ndicka. Der Leistungsträger musste in der 2. Halbzeit nach einer Verletzungsbehandlung angeschlagen ausgewechselt werden.

Sportvorstand Markus Krösche sprach im Anschluss von einer reinen Vorsichtsmaßnahme. Der Verteidiger habe nur „ein bisschen Probleme an der Fußsohle“. Ein Ausfall von Ndicka wäre eine herbe Schwächung beim Endspiel. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Mit „voller Kapelle“ wollte Eintracht-Trainer Glasner die Spannung vor dem größten Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte wieder aufbauen. Und so startete die Elf, die höchstwahrscheinlich auch gegen die Rangers beginnen wird. Nicht umsonst hatte der Frankfurt-Coach das Duell zur „absoluten Generalprobe“ ausgerufen.

Dennoch legte die Eintracht verhalten los. Die Hessen standen zunächst unter Dauerdruck, konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und kassierten früh den verdienten Rückstand. Ingvartsen setzte den Ball aus dem Gewühl heraus ins Tor.

Tuta und Borre treffen für die Eintracht

Erst im Laufe der ersten Halbzeit steigerten sich die Frankfurter, die in der Liga im Niemandsland der Tabelle stehen, sich als Europa-League-Sieger aber für die Champions League qualifizieren könnten. Tuta staubte beim Ausgleich aus kurzer Distanz ab, Borre vollendete nach starker Vorarbeit von Ansgar Knauff.

Mit der Führung im Rücken beruhigte die SGE das sportlich unbedeutende Duell mit den Mainzern, bei denen Daniel Brosinski nach acht Jahren sein letztes Spiel absolvierte.

Der Schwung der Rheinhessen von Trainer Bo Svensson durch die vergangenen Siege gegen die Bayern (3:1) und bei Hertha BSC (2:1) verpuffte nach dem guten Beginn.

Glasner wechselt durch in Hälfte zwei

In der zweiten Halbzeit schonte Glasner wie angekündigt Sebastian Rode, Kristijan Jakic kam für den SGE-Kapitän ins Spiel.

Die Eintracht startete erneut, Ingvartsen schlug zum zweiten Mal zu. Nachdem der Mainzer Aaron Martin (55.) nur den Pfosten getroffen hatte, steigerte sich Frankfurt wieder.

Nach einer guten Stunde wechselte Glasner aber munter durch. Die Partie blieb in der Schlussphase spannend, beide Teams suchten weiter den Weg in die Offensive.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1:

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.