Corona-Irrsinn bei World Series: Kranker Profi feiert doch mit

SPORT1
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Historischer Moment in der MLB!

Die Los Angeles Dodgers haben ihre 32 Jahre andauernde Titel-Durstrecke beendet. In Spiel 6 der World Series 2020 schlugen sie die Tampa Bay Rays mit 3:1 und holten damit den siebten Titel der Teamgeschichte, aber auch den ersten seit 1988.

2017 und 2018 waren die Dodgers jeweils als Verlierer der World Series vom Feld gegangen. Zudem war es die zweite Meisterschaft für ein Team aus L.A., nachdem die Lakers vor 16 Tagen NBA-Champion wurden.

Corey Seager ist MVP der World Series

Wieder einmal überragender Mann auf Seiten der Dodgers war Mookie Betts, der den Ausgleich vorbereitete, mit einem eigenen Run die Führung erzielte und selbige mit einem Homerun sogar noch weiter ausbaute.

Betts war erst vor dieser Saison von den Boston Red Sox, per Trade, nach Los Angeles gekommen.

Zum MVP der World Series wurde aber sein Teamkollege Corey Seager gekürt. Für ein Kuriosum sorgte Dodgers-Star Justin Turner, der im achten Inning aufgrund eines positiven Coronatests aus dem Spiel genommen werden musste. Das teilte MLB-Commissioner Rob Manfred nach dem Spiel mit.

Positiver Corona-Fall feiert mit den Teamkollegen

Doch für die Feierlichkeiten nach dem Titelgewinn kehrte Turnier wieder auf das Feld zurück und feierte mit seinen Teamkollegen. Laut Fox wurde Turner gebeten, nicht wieder auf das Spielfeld zurückzukehren. Doch die Dodgers und Turner wollten dies nicht hinnehmen und widersetzten sich der Anordnung.

Turner twitterte im Anschluss an die Partie: "Ich fühle mich großartig, keine Symptome. Ich habe jede Emotion erlebt, die man sich vorstellen kann. Ich konnte es nicht glauben, dass ich nicht mit meinen Jungs feiern sollte. Ich bin so stolz auf dieses Team und freue mich unglaublich für die Stadt Los Angeles."

Das Finale der besten Baseball-Liga der Welt fand wegen der Corona-Pandemie auf dem Globe Life Field in Arlington/Texas statt.