Ex-Boss: Petrucci wäre in Superbike-WM "sofort konkurrenzfähig"

Mario Fritzsche
motorsport.com

Nun, da Danilo Petrucci weiß, dass er im MotoGP-Werksteam von Ducati keine Zukunft über 2020 hinaus hat, muss sich der Italiener für 2021 einen neuen Arbeitsplatz suchen. Petrucci selbst betont, dass er gerne weiterhin MotoGP fahren würde.

Sollte er aber keinen Platz finden, könnte ein Wechsel in die Superbike-WM (WSBK) anstehen. Einer von Petruccis ehemaligen Bossen ist schon jetzt überzeugt, dass Petrucci in der Superbike-WM von Beginn an konkurrenzfähig wäre.

"Ich glaube, Danilo könnte dorthin wechseln und sofort in der Spitzengruppe mitfahren", sagt Pramac-Ducati-Teammanager Francesco Guidotti im Gespräch mit 'Motorsport.com' und weiter: "Wenn er für das Ducati-Werksteam in der Superbike-WM fahren würde, dann wäre das eine Ausweichmöglichkeit auf hohem Niveau. Er würde sofort konkurrenzfähig sein."

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Pramac-Teammanager Francesco Guidotti arbeitete vier Jahre lang mit Petrucci

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Pramac-Teammanager Francesco Guidotti arbeitete vier Jahre lang mit Petrucci LAT

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Unter der Leitung von Guidotti ging Petrucci von 2015 bis 2018 für Pramac-Ducati an den Start. Dann wurde der Sympathieträger ins Werksteam befördert und hat dort ein Rennen (Mugello 2019) gewonnen, bevor er in eine Formkrise verfiel.

Doch so sehr Guidotti glaubt, dass "Petrux" in der WSBK ähnlich einschlagen könnte, wie es Alvaro Bautista 2019 tat, so sehr wünscht er sich auch, dass sein ehemaliger Schützling der MotoGP-Szene erhalten bleibt: "Ich finde, er hat noch immer einen MotoGP-Platz verdient. Dazu müsste er aber nach sechs Jahren auf einer Ducati auf ein anderes Motorrad umsteigen und sich neu motivieren".

Möglicherweise könnte Petrucci für 2021 bei Aprilia unterkommen und dort Teamkollege von Aleix Espargaro werden. Im Pramac-Team gibt es jedenfalls keine Möglichkeit für ein Petrucci-Comeback. Das Ducati-Satellitenteam geht 2021 mit Francesco Bagnaia und Neuzugang Jorge Martin an den Start.

Mit Bildmaterial von Ducati.

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