Ex-BVB-Profi Steffen Freund sieht große Probleme auf Lucien Favre in Dortmund zukommen

Goal.com
Der Wechsel von Lucien Favre zu Borussia Dortmund nimmt Formen an. Der Abschied von OGC Nizza wurde am Samstagabend bestätigt.

Abschied von Lucien Favre aus Nizza bestätigt: Weg zum BVB frei

Der Wechsel von Lucien Favre zu Borussia Dortmund nimmt Formen an. Der Abschied von OGC Nizza wurde am Samstagabend bestätigt.

Der ehemalige Dortmunder Nationalspieler Steffen Freund erwartet einen schweren Stand für den möglichen neuen Borussen-Chefcoach Lucien Favre . "Da sind viel mehr Probleme als nur die Trainersituation. Erfolg war da, aber trotzdem wird der Trainer immer wieder entlassen", sagte der Europameister von 1996 bei " 100 Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro ".

Der 48-jährige Freund ist skeptisch, was den teaminternen Zusammenhalt beim BVB anbelangt. "Die Mannschaft in sich, dort ist eine Grüppchen-Bildung, da gibt es ganz klare Verteilungen", äußerte Freund, "wo soll denn die Disziplin plötzlich herkommen, wenn es insgesamt gar nicht vorgelebt wird von oben. Das wird sehr schwierig!"

Lucien Favre gilt als Favorit auf Peter Stögers Nachfolge

Laut Medienberichten stehen die Dortmunder vor der Verpflichtung des Schweizers Lucien Favre (60) , Ex-Trainer von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach. Zurzeit steht der Schweizer Fußballlehrer noch bei OGC Nizza in der französischen Ligue 1 unter Vertrag.

Die Schwarz-Gelben schlossen die abgelaufene Saison auf dem vierten Tabellenrang ab und werden somit in der kommenden Spielzeit in der Champions League teilnehmen. Nach starkem Start unter Trainer Peter Bosz verschlechterte sich die sportliche Situation allerdings später rapide. Der Niederländer wurde im Anschluss durch Ex-Köln-Coach Peter Stöger ersetzt. Dieser hatte nach dem letzten Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag seinen Abschied bekanntgegeben.

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