Ex-F1-Profi schwärmt: Vettel "besser als das Auto"

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Ex-F1-Profi schwärmt: Vettel "besser als das Auto"
Ex-F1-Profi schwärmt: Vettel "besser als das Auto"

Sebastian Vettel hat beim Großen Preis von Monaco mit dem fünften Rang für das beste Aston-Martin-Ergebnis in der Saison 2021 gesorgt.

Entsprechend groß war die Freude beim Heppenheimer: "Ring Ding Ding", jubelte er am Boxenfunk und bedankte sich bei seiner Crew. Für den 33-Jährigen waren es seine ersten WM-Punkte für Aston Martin. Von den TV-Zuschauern weltweit wurde er dafür zum "Fahrer des Tages" gewählt.

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Auch von Karl Wendlinger heimste Vettel für seine Vorstellung Lob ein. "Vettel war an diesem ganzen Wochenende sehr, sehr gut, besser als das Auto", so der ehemalige Formel-1-Pilot im AvD Motor & Sport Magazin bei SPORT1.

Und weiter: "Wir werden sehen, ob es eine Trendwende ist. Er hat sich zum ersten Mal wohlgefühlt. Du musst dich in dem Auto wohlfühlen, um in Monaco so ein Ergebnis erzielen zu können." (Rennkalender der Formel 1 2021)

Vettel glänzt in Monaco mit Rang fünf

Der 52-Jährige bezeichnete Vettels Leistung als "Mischung aus Können und Rennglück." Denn: "Vor ihm sind zwei Fahrer ausgeschieden. Leclerc konnte erst gar nicht antreten und Bottas konnte nicht zu Ende fahren. Hamilton haben sie zu früh an die Box geholt."

Was Wendlinger meinte: Ferrari-Pilot Charles Leclerc konnte beim Großen Preis von Monaco wegen eines Problems mit der Antriebswelle nicht starten. Valtteri Bottas schied aus, weil sich beim Boxenstopp eine Radmutter partout nicht lösen ließ. Lewis Hamilton wurde wegen einer diesmal schwachen Teamstrategie nur Siebter.

Trotzdem wollte Wendlinger Vettels Leistung nicht schmälern: "Vettel ist mit seinem Auto aber sehr viel besser zurechtkommen als in den Wochen zuvor. So konnte er viel rausholen in Monaco."

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"Vettel und Ferrari hatten sich auseinandergelebt"

Sogar eine Mutmaßung, warum es für den vierfachen Weltmeister beim Ex-Team Ferrari nicht so recht klappen wollte, wagte Wendlinger: "Das Auto ist dieses Jahr besser als letztes. Vettel und Ferrari hatten sich auseinandergelebt. Er wollte Weltmeister werden, das hat dann nicht mehr funktioniert."

Als Leclerc dann ins Team gekommen ist, habe diese Zusammenarbeit nicht mehr funktioniert, so der frühere Sauber-Fahrer. Carlos Sainz hingegen sei unter anderen Voraussetzungen zur Scuderia gekommen. "Deswegen tut er sich etwas leichter. Vettel kam als Nummer eins und konnte nicht Weltmeister werden. So hat es irgendwann nicht mehr funktioniert."

Ob Vettel bei Aston Martin Erfolg haben werde, hänge davon ab, "wie sich das Auto entwickelt." (Fahrerwertung der Formel 1)

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