Ex-Juventus-Verteidiger Medhi Benatia beklagt Schiedsrichterentscheidung im CL-Viertelfinale gegen Real Madrid

Goal.com

Der ehemalige Juventus-Verteidiger Medhi Benatia hat in einem Interview mit Sky Sports die vielen Schiedsrichterentscheidungen für Real Madrid in der Champions League beklagt. 2018 hatte der 33-Jährige im direkten Aufeinandertreffen einen Elfmeter verschuldet, der den italienischen Rekordmeister den Einzug in die nächste Runde kosten sollte.

Nach einer 0:3-Niederlage im Hinspiel schien Juventus die Begegnung im Rückspiel nochmals zu drehen. Bis zur siebten Minute der Nachspielzeit hatte es aus Sicht der Italiener 3:0 gestanden: "Wir haben im Bernabeu ein unglaubliches Spiel gemacht", betonte Benatia, der in der Folge jedoch zum Unglücksraben wurde.

Benatia: "Wir wissen alle, was passiert, wenn man in Madrid spielt"

"Cristiano ist an Alex Sandro vorbeigezogen und hat eine gefährliche Hereingabe gebracht. Lucas Vazquez dachte, er sei alleine vor Gianluigi Buffon und könnte nun abschließen – doch ich habe ihn überrascht. Ich habe alles versucht, um ihn nicht zu berühren, doch als er den leichtesten Kontakt gespürt hat, ging er sofort zu Boden", erklärte der Innenverteidiger.

Den folgenden Elfmeter sollte Cristiano Ronaldo zum 1:3 für Real Madrid verwandeln, wodurch sein Verein ins Halbfinale einzog. "Wenn sowas kurz vor Schluss gepfiffen wird, dann muss es eindeutig sein. Aber wir wissen alle, was passiert, wenn man als Gegner ein Champions-League-Spiel in Madrid bestreitet", beklagte sich Benatia.

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