Ex-Teamkollege enthüllt: Suárez biss Chiellini aus "Loyalität"

SPORT1
Sport1

Es war einer der Aufreger schlechthin bei der WM 2014. 

In einem umkämpften Spiel zwischen der uruguayischen Nationalmannschaft und Italien biss Superstar Luis Suárez seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini zum Schrecken aller Zuschauer in die Schulter. 

Eine Szene, wie man sie nur selten sieht - auch wenn Suárez nicht zum ersten Mal in seiner Karriere "Zähne gezeigt" hatte. Als Folge der unschönen Attacke wurde der heutige Profi des FC Barcelona für viele Monate gesperrt. Sein Team zog ins Achtelfinale ein, wo er aber fehlte. Im nächsten Duell gegen Kolumbien flog Uruguay raus. 

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige


Mit dem Biss hatte der Stürmer nicht nur seine Teilnahme an dem restlichen Turnier in Brasilien verspielt, sondern auch seinen Wechsel zu Barca riskiert. Schließlich stand Suárez damals noch in den Reihen des FC Liverpool, wollte aber wechseln. 

"Luis war im Streit mit Liverpool. Und was er bei der WM gemacht hat, hätte ihn seinen Wechsel zu Madrid oder Barcelona kosten können", erinnerte sich der ehemalige Uruguay-Kapitän Diego Lugano im Daily Mirror an die Szene zurück. 

Suárez "hätte jemanden getötet" 

Suárez habe das riskiert, "damit wir nicht sterben. Er hat jemanden gebissen. Aber er hätte jemanden getötet, weil er sich der Sache (der Mission Achtelfinale, Anm.) so loyal verschrieben hatte.", erklärte der ehemalige Profi von Paris Saint-Germain. Uruguay benötigte im Duell mit Italien einen Sieg zum Weiterkommen, Italien hätte das Unentschieden gereicht. 


Beim Stand von 0:0 rammte Suárez seine Zähne in den Italien-Verteidiger - was offenbar die gewünschte Wirkung nicht verfehlte. "Ich denke, dass Luis' Aktion psychologische Spuren bei Chiellini hinterlassen hat, weil wir bei der nächsten Ecke trafen." Chiellini habe es verpasst, Torschützen Diego Godin zu decken. 

Suárez hatte zuvor bereits in Holland einmal zugebissen und sich in der Premier League an Chelseas Verteidiger Branislav Ivanovic vergangen. Ob er sich auch in diesen beiden Szenen aus "Loyalität" zu den unappetitlichen Aktionen hinreißen ließ, ist nicht bekannt. 

Lesen Sie auch