Ex-United-Star Nani: "An Neujahr konnten wir betrunken zum Training kommen"

Sir Alex Ferguson galt eigentlich als Disziplin-Fanatiker. An besonderen Tagen lockerte der legendäre United-Coach aber offenbar die Zügel.
Sir Alex Ferguson galt eigentlich als Disziplin-Fanatiker. An besonderen Tagen lockerte der legendäre United-Coach aber offenbar die Zügel.

Offensivspieler Nani hat über seine Zeit bei Manchester United unter Trainer Sir Alex Ferguson überraschende Details ausgeplaudert.

Wegen nächtlicher Ausflüge sei er nie in Schwierigkeiten geraten, sagte der 33-Jährige im Interview mit Tribuna Expresso. "Zur richtigen Zeit, wenn ich zum Beispiel am nächsten Tag frei hatte, konnte ich ein bisschen Spaß haben. Oder an besonderen Tagen wie Weihnachten oder Neujahr - in England schert sich keiner darum."

Nani lobt Sir Alex Ferguson: "Es war ein Spaß"

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Teilweise habe man sogar trotz Training über die Stränge schlagen können, so der Portugiese, der seit Anfang 2019 bei Orlando City in der MLS unter Vertrag steht, weiter: "An Neujahr konnten wir sogar betrunken zum Training kommen und dem Trainer war es egal. Da kam die Seite an ihm (Ferguson, d. Red.) zum Vorschein, die genau wusste, wie man mit den Spielern umgehen muss. Dass man auch mal sagen sollte: 'Das ist ein besonderer Tag, ich kann ihnen keine Vorschriften machen'."

Das alkoholisierte Erscheinen beim Training habe sogar positive Effekte gehabt. "Wir spielten das ganze Jahr lang durch. Wenn an einem Tag dann Wes Brown (ehemaliger United-Verteidiger, d. Red.) mal betrunken war, was sollten wir schon machen? Es war ein Spaß, ein Moment von Lockerheit und eine etwas andere Art von Training, bei dem alle herum alberten."

Nani spielte von 2007 bis 2014 für United, sechs Jahre davon unter Ferguson. Insgesamt absolvierte der frühere portugiesische Nationalspieler 230 Pflichtspiele (40 Tore) für die Red Devils, gewann vier englische Meistertitel und 2008 die Champions League.

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