Extreme E: Reifenlieferant stand vor gewaltigen Aufgaben

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 1 Min.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Extreme E: Reifenlieferant stand vor gewaltigen Aufgaben
Extreme E: Reifenlieferant stand vor gewaltigen Aufgaben

Der deutsche Hersteller Continental hatte bei der Entwicklung der Reifen für die SUVs der neuen Elektro-Rennserie Extreme E mit den Formel-1-Weltmeistern Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Jenson Button gewaltige Probleme zu stemmen. "Normalerweise benötigen wir zwei bis drei Jahre, um den perfekten Reifen für eine bestimmte Anwendung zu entwickeln. In diesem Fall hatten wir nur etwa die Hälfte der Zeit zur Verfügung", erklärte Produktleiterin Catarina Silva.

Der Renn-SUV ist 1,78 Tonnen schwer und wiegt damit doppelt so viel wie ein Formel-E-Fahrzeug. Gleichzeitig ist das Drehmoment sehr stark. "Die Kombination dieser beiden Faktoren führt zu einer enormen Belastung für die Reifen", erklärte Silva. Dazu kommen die verschiedenen Untergründe von Wüste bis hin zum Regenwald im Amazonas. Die Veranstalter haben Extreme E auch ins Leben gerufen, um Motorsportfans auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

Beim Auftakt der Serie Anfang April in Saudi-Arabien hatte Teamchef Nico Rosberg (X Racing) einen Sieg über seinen früheren Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton (X44) gefeiert. Auch in Grönland, Patagonien, an der Küste des Senegal und im gerodeten Amazonas-Gebiet wird gefahren. Zu einem Team gehören jeweils ein Fahrer und eine Fahrerin.

Beim "Auftanken" der Rennwagen setzt die Extreme E auf die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie. Wasser und Solarenergie erzeugen den Wasserstofftreibstoff, welcher zum Aufladen des Elektroantriebs eingesetzt wird. Auf ran.de sind alle Läufe zu sehen.