"Führt Terrorregime": Griezmann-Mentor greift Messi an

SPORT1
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Beim FC Barcelona brodelt es nach dem schwachen Ligastart mit nur elf Punkten aus den ersten sieben Spielen. Nun gibt es den nächsten Unruheherd außerhalb des Spielfeldes bei den Katalanen. (Die Tabelle von La Liga)

Eric Olhats hat Superstar Lionel Messi bei FrenchFootball angegriffen: "Er führt bei Barca ein Terrorregime und hat eine erbärmliche Einstellung." Die Anschuldigungen sind deshalb so brisant, weil Olhats bis 2017 der Berater von Messis Teamkollegen Antoine Griezmann war und sein Mentor seit der Jugend ist.

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Den beiden Stürmer-Stars wird ohnehin ein belastetes Verhältnis nachgesagt. Diese Aussagen des Vertrauten des Franzosen könnten für einen noch eisigeren Umgang sorgen. (Der Spielplan von La Liga)

Olhats: Messi ein "Kaiser und Monarch"

Griezmann war im Sommer 2019 für 120 Millionen Euro von Atlético zu Barca gewechselt. Seitdem läuft der 29-Jährige seiner Form hinterher und erzielte in der ersten Spielzeit bei Barca nur 15 Tore in 48 Spielen. In dieser Saison sind es bisher ebenfalls erst zwei Treffer.

Für Olhats hat vor allem eine Person daran Schuld: Lionel Messi. "Er ist gleichzeitig Kaiser und Monarch, und er hat die Ankunft von Antoine nicht mit einem guten Auge gesehen. Seine Einstellung zu dem Transfer war erbärmlich, das hat er ihn spüren lassen. Ich habe Antoine immer sagen hören, dass es kein Problem mit Messi gibt, aber niemals umgekehrt. Es ist das Regime des Terrors. Entweder man ist für ihn oder man ist gegen ihn."

Kurzum habe der Argentinier laut Olhats alles dafür getan, um den neuen Teamkollegen zu verunsichern.

Messi-Wechsel im Sommer geplatzt

Olhats kennt Griezmann seit dessen Jugend. Er entdeckte den Stürmer in Frankreich, brachte ihn 2005 in der Jugend von San Sebastian unter und kümmerte sich in Spanien um den Teenager, nachdem dieser seine Familie in Frankreich zurück ließ.

Auch zu Messis mit aller Macht angestrebten und am Ende gescheiterten Wechsel im Sommer und dem Rücktritt von Präsident Josep Bartomeu auf Drängen von Messi hat der Griezmann-Mentor eine klare Meinung.

"Messi hat aus einem Grund gesagt, er will weggehen: Er wollte sehen, welche Rolle er noch als Entscheidungsträger hat, was die Spieler betrifft, die kamen und die gingen. Klassischer Messi!", unterstellte er.