Für 15 Spiele? So viel kassiert Khedira angeblich in Berlin

SPORT1
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Besonders viele große Namen haben im aktuellen Transferfenster noch nicht die Seiten gewechselt.

Bis Sonntag, als sich einen Tag vor Ende der winterlichen Wechselperiode die Bundesliga-Rückkehr eines ehemaligen Weltmeisters abzeichnete. Die Rede ist von Sami Khedira, der seit Samstag in der Hauptstadt weilt, um dort seinen Transfer zur Hertha BSC zu finalisieren.

Die Verkündung des Deals steht zwar noch aus, soll aber am heutigen Deadline Day erfolgen. Wie die Bild berichtet, wird Khediras bisheriger Vertrag bei Juventus Turin aufgelöst, er kann sich den Berlinern daher wohl ablösefrei anschließen. Bei der Alten Dame aus Deutschland unterschreibt er demnach einen bis zum Saisonende gültigen Vertrag. Für maximal 15 ausstehende Spiele in der Bundesliga bekomme er dabei rund zwei Millionen Euro Gehalt.

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Der Weltmeister von 2014 war in dieser Saison bei Juventus Turin außen vor, kam in der Serie A unter Trainer Andrea Pirlo noch gar nicht zum Einsatz - er war noch nicht einmal Teil des spielberechtigten Kaders. Dennoch soll er bei der Hertha offenbar gleich eine tragende Rolle im Mittelfeld einnehmen.

Effenberg und Schneider trauen Khedira viel zu

Ob er das kann, wurde auch von der Fußball-Runde im CHECK24 Doppelpass diskutiert. SPORT1-Experte konnte dem Transfer von Khedira durchaus etwas Positives abgewinnen: "Aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Führungsqualitäten kann das sehr wohl funktionieren. Pál Dárdai schreit danach, mehr Erfahrung ins Team zu holen. Da ist Khedira schon der Richtige."

Khedira soll in Berlin also zum Leader werden, den sich der alte und neue Trainer Dárdai wünscht. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider, der Khedira aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Stuttgart kennt, traut dem 33-Jährigen diese Rolle auch durchaus zu.

"Er hat eine tolle Entwicklung genommen. Er ist eine unglaubliche Führungspersönlichkeit, ein Siegertyp", sagte Schneider im Doppelpass: "Er ist einer, der auf dem Platz dirigiert und organisiert."