Für Medaillengewinner: IOC lockert Corona-Protokoll

·Lesedauer: 1 Min.
Für Medaillengewinner: IOC lockert Corona-Protokoll
Für Medaillengewinner: IOC lockert Corona-Protokoll

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat bei den Sommerspielen in Tokio das Corona-Protokoll bei der Siegerehrung gelockert. Die Sportlerinnen und Sportler dürfen nun auf dem Podium maximal 30 Sekunden lang ohne Masken für ein körperlich distanziertes Foto sowie anschließend auf dem Goldmedaillentritt für ein Gruppenfoto mit Masken posieren.

Diese Anpassung im Protokoll sei bereits am Sonntagvormittag eingeführt worden, es werde "in den kommenden Tagen an allen Veranstaltungsorten umgesetzt", teilte das IOC mit.

Bei Siegerehrungen im Judo und Schwimmen waren zu Beginn der Spiele einige Sportler eng zusammengerückt, sie hatten sich teilweise in den Arm genommen oder trotz geringen Abstands keine Maske getragen. Ein Verhalten, das vor Ausbruch der Corona-Pandemie gang und gäbe war, in den sogenannten "Playbooks" für Olympia zwecks Eindämmung von Infektionen aber untersagt ist.

"Wir bitten und ermahnen jeden, sich an die Regeln zu halten, egal welcher Interessengruppe man angehört", sagte IOC-Kommunikationschef Mark Adams am Sonntag. Dies sei kein "nice to have", sondern ein "must have". Man verstehe "die freudige Erregung und fühlen mit den Athleten, aber leider mussten wir die Regeln so streng machen. Es ist im Interesse aller", führte Adams aus.

Seit dem 1. Juli wurden von den Organisatoren in Tokio 132 Corona-Neuinfektionen verzeichnet, die im Zusammenhang mit den Spielen stehen. 13 Fälle betreffen Aktive.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.