Eintracht verzichtet auf WLAN im Stadion

SPORT1
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Die Fans von Eintracht Frankfurt haben einen fantastischen Ruf.

Ex-Trainer Niko Kovac bezeichnete die Anhänger des Bundesligisten vor einigen Monaten sogar als die "besten Fans der Liga".

Damit die Atmosphäre in der Commerzbank Arena auch weiterhin erstklassig bleibt, greift der Klub jetzt zu einem ungewöhnlichen Schritt: Die Eintracht verzichtet auf ein flächendeckendes WLAN auf den Zuschauerrängen.

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"Wir wollen nicht, dass das Erlebnis auf dem Rasen in den Hintergrund rückt", sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann in der Bild-Zeitung. Dem Bericht zufolge soll so verhindert werden, dass die Fans im Stadion aufgenommene Bilder oder Videos sofort im Internet posten – und dabei das Live-Geschehen aus den Augen verlieren.

Eintracht baut Stehplatztribüne aus

"Wir machen bei der Digitalisierung nicht alles, was geht – sondern aus unserer Sicht nur sinnvolle Dinge", erklärte Hellmann.


Im Sommer übernimmt die Eintracht das Stadion von der Stadt und baut danach ordentlich um. WLAN soll es übrigens geben – allerdings nur bei Konzerten. Bei Fußball-Spielen aber aus den genannten Gründen nicht.

Außerdem wollen die Frankfurter die Kapazität der Arena von 51.500 auf 60.000 erhöhen. Die Nordwestkurve, wo unter anderem die Ultras beheimatet sind, soll in eine reine Stehplatztribüne umgestaltet werden.

So sollen bei Bundesliga-Spielen zusätzliche 8000 Stehplätze entstehen.

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