"Fürchtete um meine Familie": Matuidi spricht über Corona-Erkrankung

SPORT1
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Am 17. März wurde Mittelfeldspieler Blaise Matuidi positiv auf das Coronavirus getestet. In einem YouTube-Gespräch auf dem Kanal Bros Stories mit Ex-Teamkollege Mehdi Benatia hat der 33-Jährige von Juventus Turin über diese Zeit gesprochen.

Die Diagnose brachte dem Weltmeister nicht nur Isolation und Quarantäne ein, sondern auch mentale Probleme. "Als ich positiv getestet wurde, konnte nicht einmal einkaufen gehen", sagte Matuidi und spricht von Problemen, die ihn über das Virus hinaus sogar heute noch beschäftigen würden: "Es machte mich psychotisch."


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Vor und nach seinem positiven Testbefund auf den Erreger habe der Abräumer zwar keine Krankheitssymptome gezeigt, "aber als ich die Nachricht bekam, war ich geschockt. Ich hatte Panik, ich fürchtete um meine Familie und Freunde." 

Seine Angehörigen machten sich ebenfalls Sorgen um das Virus, das Matuidi sich eingefangen hatte. "Aber ich war in der Lage, sie zu beruhigen", sagte der viermalige französische Meister mit PSG.

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Matuidi: "Frage mich, wie es mit dem Fußball weitergeht"

Inzwischen gilt der französische Nationalspieler als geheilt. Doch das Virus und die zur Eindämmung angedachten Maßnahmen betreffen nicht nur den Fußball, sondern die gesamte Gesellschaft. Diese Gesamtsituation stimmt den Franzosen nachdenklich.

"Man muss mental stark sein. Es sind keine guten Zeiten. Ich frage mich jeden Tag, wie es mit dem Fußball und dem Alltag weitergeht", sagte Matuidi.


Mit Paulo Dybala und Daniele Rugani verzeichnete Juve Mitte März zwei weitere positive Corona-Fälle. Die Serie A ist bis auf weiteres unterbrochen. Ob und wann es mit dem italienischen Fußball weitergeht, ist noch nicht beschlossen.

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