F1-Weltmeister maßregelt Mazepin: "...dann bist du im falschen Sport"

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F1-Weltmeister maßregelt Mazepin: "...dann bist du im falschen Sport"
F1-Weltmeister maßregelt Mazepin: "...dann bist du im falschen Sport"

Beim Formel-1-Grand-Prix der Niederlande in Zandvoort hatte Nikita Mazepin mal wieder für negative Schlagzeilen gesorgt.

Nachdem bereits am Samstag beim Qualifying Sebastian Vettel der Leittragende von Mazepins fahrerischen Eskapaden geworden war, erwischte es am Sonntag beim Rennen Mick Schumacher. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Dieser wurde von seinem russischen Teamkollegen bei Haas bei Start und Ziel in Richtung Boxenmauer abgedrängt.

Nach diesen Aktionen - nicht die ersten in dieser Saison - ließ das Echo auf diese gefährlichen Manöver Mazepins nicht lange auf sich warten.

In den vergangenen Tagen hatten sich bereits mehrere Experten und Aktive über den 22-Jährigen beschwert. Nun kritisierte auch Jenson Button den russischen Rennfahrer.

Jenson Button: Mazepin ist „viel zu aggressiv“

Der Brite meldete sich bei Sky zu Wort und sieht die Schuld alleine bei dem jungen Piloten, der seiner Meinung nach „viel zu aggressiv“ zu Werke ging: „Auf sowas kannst du nicht mehr reagieren, das ist das Problem. Er hat extrem schnell die Spur gewechselt.“

Für Button spiele es auch keine Rolle, dass Mazepin am Vortag im Qualifying entgegen des Plans von Schumacher überholt worden war. Dieser hatte die Renningenieure des gemeinsamen Rennstalls vorher zwar um Erlaubnis gebeten, diese Information sei aber nicht an Mazepin weitergeleitet worden. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

F1: Mazepin uneinsichtig - Button mit Kritik

„Ein Team macht Fehler. Wir alle machen Fehler. Auch der Teamkollege“, hatte Mazepin selbst den Vorfall beurteilt.

Diese Reaktion des Russen konnte Button alles andere als gutheißen. „Das darf nicht beeinflussen, wie du am Sonntag fährst“, konstatierte der Weltmeister von 2009.

„Und wenn es das tut, dann bist du im falschen Sport. Die Formel 1 ist ein gefährlicher Sport. Wenn er eine lange Karriere in der Formel 1 haben will, dann muss er seine Einstellung ändern“, kritisierte er und prangerte mangelnde Kommunikation und Teamgeist an: „Du musst sowas halt ausreden. Besprich die Probleme, und dann kommst du nächsten Tag an die Strecke, und es sollte ein neuer Tag sein. (...) Er hat einfach alles unternommen, damit sein Teamkollege hinter ihm bleibt.“

Das Rennen im heimischen Zaandvoort konnte der Niederländer Max Verstappen für sich entscheiden und ist nun WM-Führender. Mick Schumacher beendete das Rennen auf Platz 18, während Mazepin aufgrund von Problemen an seinem Auto die Ziellinie nicht erreichte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

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