Fabio Quartararo: "Vor Marquez hat niemand so hart trainiert"

Gerald Dirnbeck
motorsport.com

Seit Marc Marquez 2013 in die MotoGP gekommen ist und gleich auf Anhieb Weltmeister wurde, hat er nicht nur sportlich die Latte eine Stufe höher gelegt. Im Hintergrund steckt viel Arbeit, um diese Erfolgsserie möglich zu machen.

Das ist einerseits die Vorbereitung auf ein Rennwochenende mit dem Team rund um Crew-Chief Santi Hernandez. Andererseits zählt Marquez zu den fittesten Fahrern. Sein durchtrainierter Körper macht nicht nur Saves möglich, sondern hat ihn auch schon vor Verletzungen bewahrt.

"Das Level und die Anforderungen an das körperliche Training, wie es jetzt in der Weltmeisterschaft herrscht, wurde von Marc etabliert", sagt Konkurrent Fabio Quartararo gegenüber 'Motorsport.com'.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Der 21-Jährige hat sich schon länger den Weltmeister als Vorbild genommen. "Bevor Marquez 2013 debütiert hat, hat niemand so hart trainiert wie jetzt. Marc hat 2014 die ersten zehn Rennen gewonnen und trotzdem hart trainiert."

"Dadurch haben sich dann alle geändert. Ich sah das, als ich in der Moto3 war. Mich hat das dann noch mehr motiviert. Vor zwei Jahren begann ich mit Motocross, weil Marc das viel macht. Das ist eine der besten Trainingsmöglichkeiten überhaupt."

Auch Quartararo zählt zu den fittesten Fahrern. Hitzerennen in Malaysia und Thailand meisterte er im Vorjahr problemlos. Im Zuge der Ausgangsbeschränkungen überlegte er sich neue Trainingsmethoden in seinem Haus in Andorra. In den vergangenen Wochen fuhr Quartararo so wie Marquez wieder Motocross.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Lesen Sie auch