Fahrerfeld protestiert: Ärger und Verspätung bei Vuelta

SID
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Ärger vor dem Start der 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt: Nach der Entscheidung der Rennorganisatoren am Freitag zugunsten des neuen Führenden Primoz Roglic hat das Team Ineos einen Protest des Fahrerfelds angeführt.

Das Teilstück am Samstag von Villaviciosa nach Alto de la Farrapona begann daher mit Verspätung.

Am Vortag war Roglic (31) ins Rote Trikot des Gesamtführenden gefahren. Der slowenische Tour-Zweite, der die Etappe gewann, profitierte von einem Beschluss der Jury, die ersten acht Fahrer mit Abstand zum Rest des Feldes zu werten.

Damit holte Roglic die entscheidenden drei Sekunden auf den bis dato führenden Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) auf.

Zeitgleich lagen Roglic und der Ecuadorianer vor der 170 km langen Etappe am Samstag an der Spitze, wegen der besseren Einzelergebnisse ging der Titelverteidiger der Vuelta offiziell als Spitzenreiter ins Wochenende.

Das Team Ineos fühlte sich ebenso "betrogen" wie die Mannschaft Education First des viertplatzierten Briten Hugh Carthy.