Der Fall Brandt: Zorc wird deutlich

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Julian Brandt sucht im zweiten Jahr bei Borussia Dortmund nicht nur nach seiner Top-Form alter Tage, sondern auch nach seiner idealen Position in der Startelf.

Der deutsche Nationalspieler kommt bisher in 22 Spielen nur auf ein Tor und eine Vorlage, nachdem er in der Vorsaison noch starke 20 Scorer-Punkte in 42 Partien verbuchen konnte. (Tabelle der Bundesliga)

Zuletzt musste Brandt sogar immer wieder mit der Bank vorliebnehmen, was dazu führte, dass sich die Wechselgerüchte um den 24-Jährigen häuften. Unter anderem wurde der Offensiv-Künstler mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht.

Brandt sucht Form und Position

Diese Meldung verwies BVB-Sportdirektor Michael Zorc nun ins Reich der Fabeln.

"Wir können ja nichts dafür, dass permanent Gerüchte verbreitet werden, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig (Bundesliga: RB Leipzig – Borussia Dortmund, Sa. ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Der offensive Mittelfeldspieler spielt eigentlich am liebsten auf der Zehn, muss beim BVB aber immer wieder auf Links- oder Rechtsaußen sowie auf der Acht auflaufen - was seine Leistungen offenbar negativ beeinflusst.

Zorc dementiert Arsenal-Gerüchte

Brandts Formkurve zeigt deutlich nach unten, weshalb der 24-Jährige in den vergangenen drei Spielen auch nur 39 von 270 Minuten zum Zug kam. Die Bild schrieb den DFB-Star wegen seiner Reservistenrolle bereits zu den Gunners und vermeldete jüngst, dass ein Leihgeschäft zu Arsenal vor dem Abschluss stünde. (Alle Transfer-Gerüchte im Liveticker)

BVB-Boss Zorc konnte darüber nur müde lächeln und sagte: "Es wird permanent ein Name genannt und gespielt, der eigentlich in unseren Überlegungen überhaupt keine Rolle spielt momentan, dass es da zu einem Abgang kommen sollte."

Brandt war im Sommer 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Dortmund gewechselt und steht beim BVB noch bis 2024 unter Vertrag.

Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Dass es im Winter-Transferfenster, das am 1. Februar 2021 wieder schließt, zu personellen Veränderungen kommt, wollte Zorc indes nicht ausschließen. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

"Grundsätzlich ist es so, dass wir uns natürlich mit jeder Situation individuell beschäftigen würden - auch mit einem wirtschaftlichen Hintergrund, der nicht rosig ist aufgrund der Pandemie-Situation. Aber es liegt nicht mal ansatzweise etwas auf dem Tisch", sagte der BVB-Sportdirektor.