Fan eines Autokraten: Maradona lobt fragwürdigen Politiker

Sportinformationsdienst
Sport1

Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona ist wieder einmal durch Sympathiebekundungen für fragwürdige Politiker aufgefallen.


Nach dem Rücktritt von Boliviens umstrittenem Präsidenten Evo Morales bezeichnete der Weltmeister-Kapitän von 1986 den sozialistischen Politiker in einem Instagram-Posting als Opfer eines "Staatsstreichs" und "einen guten Menschen, der immer für die Allerärmsten gearbeitet hat".

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Sein Statement ergänzte Maradona durch ein Foto von einer Begegnung mit Morales vor elf Jahren.


Nicht zum ersten Mal zeigte Maradona, der momentan in seiner Heimat als Trainer des Erstligisten Gimnasia La Plata arbeitet, Verbundenheit mit autoritären Staatsführern. 

Maradona mit ehemaligem Kuba-Diktator befreundet

In der Vergangenheit bekannte sich der frühere Weltstar auch schon zu seiner Freundschaft mit Kubas ehemaligem Diktator Fidel Castro und Venezuelas Ex-Präsident Hugo Chavez.

Auf Kuba unterzog sich Maradona 2000 auf Einladung von Castro nach einem Herzinfarkt infolge seines Kokainkonsums auch einer Entziehungskur.  

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Morales war am Sonntag angesichts massiver Proteste der Bevölkerung gegen seine umstrittene Wiederwahl drei Wochen zuvor und auf Druck des Militärs nach fast 14-jähriger Amtszeit zurückgetreten.

Viele Bolivianer warfen dem Machthaber Wahlbetrug vor. Inzwischen hat Morales sein Land verlassen und in Mexiko politisches Asyl erhalten.

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