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Fan spricht über Todesangst - so reagiert Schalke

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Fan spricht über Todesangst - so reagiert Schalke
Fan spricht über Todesangst - so reagiert Schalke

Der Jubel-Platzsturm nach dem Aufstieg von Schalke 04 lieferte grandiose Bilder - aber er war auch nicht ganz ungefährlich.

Das zeigen nun die Vorwürfe eines Fans der Knappen, der sogar von Todesangst spricht und den Sicherheitsdienst in der Veltins-Arena verklagen will. Auch gegen Schalke prüft er rechtliche Schritte, berichtet Bild. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Schatten auf Schalke-Feier! „Hatte Angst, dass ich sterbe“

Der 57-Jährige erzählte, dass er beim Sieg gegen St. Pauli am vergangenen Samstag gegen Spielende an der Metallbrüstung in der Nordkurve eingequetscht worden sei.

„Ich war nicht zum ersten Mal in der Nordkurve – aber bei diesem Spiel waren meiner Meinung nach einfach viel zu viele Menschen auf der Tribüne“, sagte er: „Es war pures Chaos! Ich wurde eingequetscht und bekam keine Luft mehr. Ich hatte große Angst, dass ich sterbe!“

Vorwürfe an gegen Schalke und Sicherheitsdienst

Die Fans hinter ihm hätten Richtung Spielfeld gedrängt und angeblich wurde er beim Ruf um Hilfe von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nicht ernst genommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

„Ich habe lauthals um Hilfe geschrien – aber die Stölting-Mitarbeiter in den orangefarbenen Jacken haben sich einfach kaputtgelacht“, schilderte der Schalke-Fan: „Diese dramatische Situation werde ich niemals in meinem Leben vergessen!“

Danach wurde er offenbar ohnmächtig, bevor ihm ein anderer Anhänger half und ihn über die Brüstung hinweg in den Stadiongraben zog.

Später im Krankenhaus wurde laut Bild-Bericht unter anderem eine Brustkorb-Quetschung festgestellt. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Schalke

Schalke erklärte am Donnerstag, man sei mit dem betroffenen Fan in Kontakt und habe ihm „jegliche Unterstützung angeboten, die er zur Verarbeitung seiner Erlebnisse benötigt“.

Gleichzeitig sei die Prüfung seiner Hinweise bereits angelaufen. „Grundsätzlich können sich alle Stadionbesucher, die am Samstag ähnliches erlebt haben oder den Verein bei der Aufklärung unterstützen können, beim S04 melden“, teilten die Knappen mit.

Die „Stölting Gruppe“ wollte sich laut Bild nicht äußern und verwies auf S04.

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