Faustino Asprilla: Musste Auftragskiller den Mord an Chilavert ausreden

Fußball ist manchmal eine Sache von Leben und Tod, das beweist die Geschichte, die Kolumbiens Faustino Asprilla zu erzählen hat.
Fußball ist manchmal eine Sache von Leben und Tod, das beweist die Geschichte, die Kolumbiens Faustino Asprilla zu erzählen hat.

Der ehemalige kolumbianische Nationalspieler Faustino Asprilla hat erklärt, dass er einen Auftragskiller davon überzeugen musste, Paraguays Star-Torwart Jose Luis Chilavert nach einem WM-Qualifikationsspiel im Jahr 1997 nicht umzubringen. "Ich habe ihm gesagt: Bist du verrückt?", berichtete Asprilla TelePacifico.

Asprilla und Chilavert waren im Quali-Spiel aneinandergeraten und hatten jeweils die Rote Karte gesehen. Kolumbiens Stürmer wurde nach der Partie im Hotelzimmer vom Killer angerufen, der sich das Okay zum Ausführen seines Auftrags holen wollte.

Asprilla: "Du kannst das nicht tun"

"Ich habe gesagt: Du wirst den kolumbianischen Fußball zerstören. Du kannst das nicht tun", redete Asprilla dem Mann sein Vorhaben aus. Er lieferte dem Anrufer auch eine Erklärung für seine Haltung: "Was auf dem Platz passiert, bleibt auch auf dem Platz."

Kolumbien stand zu dieser Zeit noch unter dem Eindruck des Mordes an Andres Escobar: Der Verteidiger der Nationalmannschaft war nach seinem Eigentor bei der WM 1994 ermordet worden.

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