FC Bayern München lehnte Alphonso Davies zunächst ab

Goal.com

Der Berater von Alphonso Davies, der positiven Überraschung der Saison beim FC Bayern München, hat verraten, dass es zunächst nur wenig Interesse am Kanadier gab. Auch die Bayern wollten sich Davies zunächst nicht einmal anschauen.

Laut Davies-Berater Neil Sang hatten nur wenige Klubs den Linksverteidiger auf dem Zettel, als dieser noch für die Vancouver Whitecaps in der MLS auflief. "Ich habe eine Menge Klubs kontaktiert, aber keiner wollte wirklich etwas über ihn wissen", erklärte Sang in einem Gespräch mit der Times.

"Vielleicht hatte das mit der Wertschätzung der MLS zu tun oder der Tatsache, dass es sich um einen Teenager aus Kanada handelt", versuchte sich der Berater an einer Erklärung. Letztlich war er es, der Davies 2018 den Bayern anbot. Zunächst lehnten die Münchner Davies aber ab.

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Chefscout Marco Neppe sagte demnach zu Sang, dass der FC Bayern nicht in der MLS scouten würde. Nach einiger Überzeugungsarbeit schaute sich der Scout dann doch Davies vor Ort an und kehrte mehrfach nach Nordamerika zurück.

Alphonso Davies: Auch Manchester United war dran

So waren die Bayern letztlich schneller als Manchester United, das bereits 2017 den jungen Kanadier hätte verpflichten können. Da Vancouver aber eine Einladung für ein zweiwöchiges Probetraining von Davies in Manchester ablehnte, waren die Red Devils nicht bereit, 2,3 Millionen Euro für den Linksverteidiger auf den Tisch zu legen.

Im Sommer boten die Engländer nach einigen guten Spielen von Davies doch rund neun Millionen Euro, die Whitecaps lehnten aber ab. Stattdessen erhielten die Bayern im Winter 2019 den Zuschlag, sie zahlten rund zehn Millionen Euro, wobei diese Summe mit Boni auf bis zu 18,8 Millionen steigen kann.

Der gebürtige Ghanaer absolvierte seither 35 Pflichtspiele für die Bayern, in denen er zwei Tore erzielte und sieben weitere auflegte. Er gilt beim FCB als die Entdeckung der Saison.

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