FC Bayern: Bei Mats Hummels geht es „aufwärts“ - Comeback aber noch offen

Andre Oechsner
90Min

​ Während der gesamten Spieldauer am gestrigen Mittwochabend merkte man der Defensive des FC Bayern das Fehlen von Abwehrchef Mats Hummels an. Durch eine Verletzung am Sprunggelenk musste der Nationalverteidiger das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Real Madrid sausen lassen. Mit dem Münchner Leistungsträger geht es zwar wieder bergauf, eine Rückkehr ist aber noch nicht abzusehen.


Foto: Getty Images

Bayern Muenchen v FC Augsburg - Bundesliga

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Seit mehr als einer Woche kommt Mats Hummels an die Säbener Straße, um dort sein tägliches Rehaprogramm abzuspulen. Wie es der FC Bayern bekanntgab, zog sich der Verteidiger eine Distorsion und eine Verletzung des Kapselapparats am rechten Sprunggelenk zu. Distorsion hört sich erst einmal schlimm an, ist aber in der Sprache des Otto Normalverbrauchers eine simple Verstauchung.

Was eine mögliche Rückkehr ins Mannschaftstraining, oder sogar den Bundesligarasen anbelangt, gab sich Hummels selbst noch unwissend. „Bisher geht es leicht aufwärts und mir entsprechend besser“, sagte der Nationalspieler dem kicker. Es sei allerdings schwierig, Angaben zu einem möglichen Comeback zu geben, „da es sich um mein 2009 operiertes Sprunggelenk handelt“.

Im Jahr 2009 musste sich Hummels nach einem Außenbandriss einer Operation unterziehen – und fiel daraufhin vier Monate aus. Im Spiel gegen Real Madrid (1:2) merkte man der Defensive das Fehlen Hummels merklich an. Das Innenverteidiger-Pärchen um Jérôme Boateng und Javi Martínez wirkte nicht immer eingespielt und hatte einige Abstimmungsprobleme drin. Zu allem Überfluss musste der Spanier vorzeitig mit Gelb-Rot vom Platz und fehlt daraufhin im Rückspiel. Sollte Hummels nicht rechtzeitig fit werden, hat Trainer Carlo Ancelotti die Wahl zwischen David Alaba und Joshua Kimmich.

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