FCB-Boss Hainer: Schalke bei Nübel selbst schuld

Martin van de Flierdt, Tobias Wiltschek
Sport1

Bayern-Präsident Herbert Hainer hat bestritten, dass der anstehende Wechsel von Torhüter Alexander Nübel mitverantwortlich für dessen Stammplatzverlust auf Schalke ist.

"Das würde ich nicht so sehen", sagte Hainer im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Am Ende des Tages ist ein Verein selbst für sein Schicksal verantwortlich. Schalke hat sich so entschieden, dann müssen sie auch damit umgehen."


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An Nübels Qualitäten habe er deswegen keine Zweifel. "Wir haben ihn geholt, weil er einer der talentiertesten Nachwuchstorhüter in Europa ist. Wir sind froh, dass wir ihn haben und sind mit ihm und Manuel Neuer sehr gut besetzt."

Hainer: Potenzial bei Nübel entscheidend

Man müsse jungen Torhütern auch Fehler zugestehen. "Entscheidend ist das Potenzial", betonte Hainer. "Wir gehen davon aus, dass er das bei Bayern weiter entwickeln kann."

Der Münchner Vereinsboss betonte allerdings noch einmal, dass das zunächst im Schatten von Manuel Neuer passieren wird. "Wir müssen auch langfristig planen, wir haben mit Manuel Neuer den weltbesten Torhüter. Aber irgendwann wird er auch aufhören zu spielen."


Bei Nübel sei es daher darum gegangen, sich schon jetzt "um eine adäquate Nachfolge zu kümmern".

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