Einer fehlt noch! Kruse vor historischem Rekord

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Union Berlin siegt im Montagsspiel bei der TSG Hoffenheim. Dabei verwandelt Max Kruse seinen 15. Elfmeter. Der Union-Sturmer ist nur noch einen Schritt vom Rekord entfernt.

Union Berlin hat im Montagsspiel der Bundesliga dafür gesorgt, dass die TSG Hoffenheim nun schon seit vier Partien auf einen Sieg wartet. Die Köpenicker gewannen im Auswärtsspiel gegen die Honeß-Elf mit 3:1 (0:0)

Den Führungstreffer schoss dabei Ex-Nationalspieler Max Kruse - mal wieder per Foulelfmeter.

Wo andere verzagen, schafft es der Stürmer wie kein Zweiter die Ruhe zu bewahren. 15 Mal ging der 32-Jährige bisher in der Bundesliga zum Punkt. Dabei traf er jedes Mal, ohne eine einzige Ausnahme: Sieben Mal für Gladbach, sieben Mal für Bremen und nun auch für Union Berlin.

Kruse nur noch einen Strafstoß vom Rekord entfernt

Damit gehört er zu den sichersten Elfmeterschützen der Bundesliga-Geschichte. Er ist nur noch einen Strafstoß vom Rekord des Bochumers Hans-Joachim Abel (16) entfernt.

"Ich will die Elfmeter schießen, ich will sie reinmachen und solange das gut klappt, bin ich wahrscheinlich auch der, der als nächstes schießt", sagte Kruse bei DAZN.

Kruses Mitspieler Sebastian Griesbeck lobte den Torschützen: "Er hat brutale Erfahrung, bringt sehr viel Ruhe rein."

Wenn es so weiter läuft, sollte Kruse auch Abels Rekord bald knacken.

Lesen Sie auch: Nur in diesem Fall könnte Alaba doch bleiben

Kruse:... "dann bin ich der Depp der Nation"

DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben

Beim 3:1 zeigte der Linksfuß zudem seine Teamplayer-Qualitäten, indem er anstatt selbst abzuziehen, Cedric Teuchert (90.+4) den Vortritt ließ.

"Ich laufe alleine aufs Tor, sehe Cedric Teuchert aber hinter mir kommen", beschreibt Kruse die Szene zum letzten Treffer des Abends. Wenn ich schieße, ist er zu 99% drin, wenn ich rüber lege ist er zu 100 Prozent drin, da habe ich mich für die 100% entschieden", erklärte Kruse.

Der frühere Nationalspieler weiter: "Wir sind Teamsportler und wollen zusammen gewinnen. Wenn ich den dann nicht mache und wir bekommen noch das 2:2, bin ich der Depp der Nation. Für mich gilt nicht, dass ich den selber reinmache, sondern dass wir das Spiel gewinnen."