Felipe Melo erzählt von Erlebnis gegen Lionel Messi: "Davon werde ich meinen Enkeln erzählen"

Goal.com

Der frühere brasilianische Nationalspieler Felipe Melo, einst unter anderem in Diensten von Galatasaray, Juventus Turin und Inter Mailand, hat von Barca-Superstar Lionel Messi geschwärmt - dabei aber auch erzählt, wie er und die Selecao den Argentinier einst unschädlich machen konnten.

"Ich erinnere mich an ein Spiel in Rosario, eine sehr wichtige Partie für Argentinien. Wir (Brasilien, d. Red.) gewannen 3:1 und spielten sehr gut, gegen ein Argentinien mit Veron (Juan Sebastian, d. Red.), einem meiner größten Vorbilder. Messi machte nicht viel in diesem Spiel", erzählte Melo gegenüber Ole. "Diese Geschichte werde ich meinen Kindern, ja sogar noch meinen Enkeln erzählen. Zumindest in diesem einen Spiel stoppten wir Messi."

Melo über Messi: "Wenn man ihn tritt, steht er wieder auf"

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Der sechsmalige Weltfußballer zählt für Melo, der seit 2017 wieder in der brasilianischen Heimat für Palmeiras spielt, dennoch zu einem der drei besten Spieler aller Zeiten. "Ich habe häufig gegen ihn gespielt. Er ist etwas Besonderes, denn wenn man ihn tritt, steht er wieder auf und kommt schon für den nächsten Tritt. Er hat keine Angst", so der 36-jährige Mittelfeldspieler.

Indes wehrte sich Melo gegen das ihm anhaftende Image, er könne nur destruktiven Fußball spielen und sei vor allem für Fouls bekannt. "Wenn Leute an Felipe Melo denken, denken sie an Tritte, aber ich war viel mehr als nur das. Ich habe es nicht zu Juventus, Inter, Florenz und Galatasaray geschafft, weil ich ständig nur meine Gegenspieler getreten habe." Um sein Statement zu untermauern, erinnerte Melo an seinen Traumpass auf Robinho im WM-Viertelfinale 2010 gegen die Niederlande, mit dem er die Führung für die Selecao einleitete: "Für mich war das einer der besten Assists der WM-Geschichte."

Melo, der insgesamt 22-mal für Brasilien auflief, hatte in Europa neben Gala, Florenz, Juve und Inter auch noch für Mallorca, Santander und Almeria gespielt. Bei Palmeiras hat der Confed-Cup-Gewinner von 2009 noch einen Vertrag bis Ende 2021.

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