Nach Ferrari-Blamage: Leclerc kritisiert Umfeld

Nach Ferrari-Blamage: Leclerc kritisiert Umfeld
Nach Ferrari-Blamage: Leclerc kritisiert Umfeld

Trotz der aktuellen Krise bei Ferrari träumt Formel-1-Star Charles Leclerc beharrlich vom WM-Titel in diesem Jahr. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Ich will Weltmeister werden, ich werde daran glauben, bis es mathematisch nicht mehr möglich ist. Ich werde niemals aufgeben, das war schon immer meine Mentalität“, sagte der Monegasse im Interview mit der römischen Tageszeitung La Repubblica. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Das Team müsse nach dem Doppel-Ausfall von Baku "die Probleme verstehen", sagte Leclerc: "Wir haben zuletzt harte Schläge erlitten. Das ist kein leichter Moment, aber das ändert nichts an meiner Motivation." Er habe "Vertrauen in diese Mannschaft, und sobald die Probleme gelöst sind, sind Geschwindigkeit und Leistung da", fügte der 24-Jährige hinzu.

Leclerc: „Gleichgewicht finden“

Als wenig hilfreich nimmt Leclerc, der im vierten Jahr für die Scuderia fährt, die Emotionalität im Umfeld wahr. Es gebe „zu viel Positives, wenn die Dinge gut laufen, und zu viel Negatives, wenn sie schiefgehen. Wir müssen ein Gleichgewicht finden“, betonte er.

Er habe sich für seinen WM-Traum in diesem Jahr „besser vorbereitet“ denn je: „Im Simulator und bei den Tests vor der Saison habe ich viele Dinge ausprobiert, die vielleicht keinen Sinn machten, aber ich wollte nichts vernachlässigen und für das erste Rennen so bereit wie möglich sein, ich wollte da sein und alles geben. Es hat sich gelohnt.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Nach zwei Siegen in den ersten drei Saisonrennen führte Leclerc die WM zunächst souverän an. Bei den letzten fünf Grand Prix büßte er aber satte 80 Punkte auf den gleichaltrigen Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) ein.

Mit 34 Zählern Rückstand auf den Niederländer geht Leclerc am Sonntag beim Großen Preis von Kanada an den Start.

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