Feuer in Australien: Formel 1 beobachtet Situation in Melbourne

Maria Reyer

In 68 Tagen soll der Formel-1-Saisonauftakt im Albert Park in Melbourne stattfinden. Derzeit wird der australische Kontinent allerdings von verheerenden Buschfeuern heimgesucht, bereits 25 Menschenleben forderten die Brände. Das Formel-1-Management beobachtet die Lage in Down Under daher mit besonderem Interesse.

Am 15. März ist der erste Grand Prix der neuen Saison geplant. Ob das Rennen auch tatsächlich stattfinden wird, ist derzeit unklar. Vonseiten des Formel-1-Managements heißt es, man überwache die potenzielle Gefährdung des Australien-Rennens, wie 'BBC' und 'RaceFans.net' berichten.

Seit Oktober sind zahlreiche Feuer auf der Insel ausgebrochen, mittlerweile wurde auch der Bundesstaat Victoria, dessen Hauptstadt Melbourne ist, von den Bränden erreicht. Die Großstädte, wie auch Sydney, sind in Rauch gehüllt, tausende Häuser wurden zerstört.

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Mehr als zehn Millionen Hektar Fläche brannte nieder. Laut Schätzungen des WWF Australien wurden 1,25 Milliarden Tiere durch die Feuer getötet. Die Formel 1 hat bestätigt, dass man die Situation genau beobachte, vor allem auch die Luftqualität in Melbourne. Diese wurde als gefährlich schlecht klassifiziert.

Derweil will die Formel-1-Gemeinde nicht tatenlos zusehen. Lewis Hamilton, Daniel Ricciardo und Esteban Ocon haben auf ihren Social-Media-Kanälen zu Spenden für die Rettungskräfte in Australien aufgerufen. Der Renault-Pilot, der aus Perth stammt, wird außerdem seinen Rennanzug des vorjährigen Melbourne-Rennens für den guten Zweck versteigern.

Andere Rennserien haben bereits auf die Feuer reagiert: Die Australien-Rallye wurde aufgrund der Brände in New South Wales im vergangenen November abgesagt. Das 12-Stunden-Rennen in Bathurst soll Ende Januar auf dem Mount Panorama Circuit aber wie geplant stattfinden.

Mit Bildmaterial von LAT.

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