FIA-GT-Weltcup in Macau 2020 fällt COVID-19-Pandemie zum Opfer

Heiko Stritzke
motorsport.com

Der FIA-GT-Weltcup 2020 in Macau ist abgesagt worden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie findet das GT3-Rennen auf dem Guia Circuit in diesem Jahr nicht statt.

In einem Statement bekräftigt der Automobil-Weltverband FIA seine Intention, das Rennen in der Zukunft wieder in die Straßenschluchten der chinesischen Sonderverwaltungszone zurück zu bringen.

Der GT-Weltcup wird seit 2015 als Teil des Macau-Grand-Prix ausgetragen. Dieser musste bereits für dieses Jahr den Weggang des Tourenwagen-Weltcups (WTCR) verkraften, der seine Saison ausschließlich in Europa bestreiten wird. Stand jetzt blieben nur noch die Formel-3-, Motorrad- und Tourenwagenrennen lokaler Serien.

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Das GT3-Rennen auf dem Guia Circuit konnte bislang nicht an die Erfolge weltweiter GT3-Serien anknüpfen, seit Amateure aus dem Starterfeld für das Jahr 2017 verbannt worden sind. Seitdem hat das Rennen Schwierigkeiten, überhaupt ein Feld von 20 Autos zusammen zu bekommen.

2019 zeigten ausschließlich deutsche Hersteller Interesse. Die weltweite Pandemie drohte nun, das Starterfeld noch kleiner werden zu lassen. Es bleibt die Möglichkeit für den Veranstalter, unabhängig von der FIA ein GT3-Rennen in Macau aufzuziehen.

Mit Bildmaterial von Porsche AG.

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