Nach FIFA-Forderung: Irak will Heimspiele in Jordanien austragen

Nach FIFA-Forderung: Irak will Heimspiele in Jordanien austragen
Nach FIFA-Forderung: Irak will Heimspiele in Jordanien austragen

Auf Druck des Fußball-Weltverbandes FIFA will der irakische Verband seine beiden kommenden Heimspiele in diesem Monat in der WM- bzw. Asien-Cup-Qualifikation in Jordanien austragen. Das bestätigte Iraks Verbandschef Abdel Khaleq Massoud der französischen Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die FIFA den Irak wegen der unsicheren Sicherheitslage im Land durch die derzeitigen Proteste zur Verlegung der Begegnungen auf neutralen Boden aufgefordert.
Ursprünglich sollten die Partien am 14. November gegen Iran und am 19. November gegen Bahrain in Basra stattfinden. Aber gerade in der südlich gelegenen Hafenstadt gibt es heftige Demonstrationen gegen die Regierung.
"Die FIFA hat uns am späten Dienstagabend informiert, dass wir nach neuen Austragungsstätten suchen müssen. Und zwar außerhalb des Irak für die Begegnung gegen Iran. Eine Entscheidung muss bereits am Mittwoch fallen", sagte Iraks stellvertretender Verbandsvorsitzender Ali Jabbar der AFP.
Die FIFA bestätigte, dass die beiden Spiele aus Sicherheitsgründen auf neutralem Platz stattfinden sollen. Nach dem Einmarsch von US-Truppen im Jahr 2003 konnte der Irak über Jahre keine Qualifikationsspielen zu Hause austragen. Erst im Oktober 2018 konnte gegen Hongkong (2:0) erstmals wieder ein Qualifikationsspiel daheim stattfinden.



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