Filmauszeichnung: Le Mans 66 räumt zwei Oscars ab

Adam Cooper
motorsport.com

Der in vier Kategorien nominierte Film "Le Mans 66 - Gegen jede Chance" (englischer Originaltitel: "Ford v Ferrari") hat in zwei Kategorien den Oscar erhalten. Der Spielfilm gewann in den Kategorien "Bester Tonschnitt" und "Bester Filmschnitt".

Donald Sylvester nahm den Preis in ersterer Kategorie entgegen, Andrew Buckland und Michael McCusker in letzterer. Für sie war es schon ein wenig Routine, nachdem sie bereits in ihrer Kategorie den britischen BAFTA-Award erhalten hatten. Sie dankten Filmdirektor James Mangold, der nicht nominiert worden war.

Der Film musste sich in seinen Kategorien mit starker Konkurrenz auseinandersetzen und behauptete sich gegen Kaliber wie "The Irishman", "The Joker", "1917", "Once Upon a Time... In Hollywood" und "Star Wars".

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In zwei weiteren Kategorien verpasste der Film den Award: In der Kategorie "Bester Ton" musste er sich "1917" beugen, in der Kategorie "Bester Film" musste man dem südkoreanischen Drama "Parasite" den Vortritt lassen. Jene beiden Filme waren auch die einzigen neben Le Mans 66, zwei mehr als einen Oscar erhielten.

Damit ist der Le-Mans-Film der erste motorsportbasierte Spielfilm, der bei den Oscars einschlägt, seit "Grand Prix" von John Frankenheimer im April 1967 in drei Kategorien gewinne konnte.

Mit Bildmaterial von 20th Century Fox.

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