Finale! Italien gewinnt Elfer-Thriller

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Was für ein Drama im Wembley-Stadion! In einem spannenden Halbfinal-Thriller zwischen Italien und Spanien fällt die Entscheidung erst im Elfmeterschießen.

Nach dem Sieg gegen Spanien im Elfmeterschießen steht Italien im EM-Finale. (Bild: Getty Images)
Nach dem Sieg gegen Spanien im Elfmeterschießen steht Italien im EM-Finale. (Bild: Getty Images)

Dramatischer Elfer-Thriller ums Finale - mit dem besseren Ende für Italien! Die Squadra Azzurra darf dank eines 4:2-Siegs gegen Spanien im Elfmeterschießen weiter vom ersten EM-Titel seit 53 Jahren träumen. Nach 120 Minuten war es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Manuel Locatelli verschoss gleich als erster italienischer Schütze, aber auch dem ansonsten so starken Dani Olmo versagten die Nerven. Der Spanier schoss drüber. Andrea Belotti, Leonardo Bonucci und Federico Bernadeschi trafen für die Italiener, Gerard Moreno und Thiago glichen jeweils aus. Doch dann vergab Álvaro Morata gegen Gianluigi Donnarumma. Jorginho verwandelte den entscheidenden Elfer.

Enrique baut Angriff um - Emerson ersetzt Spinazzola

Federico Chiesa traf in der regulären Spielzeit zunächst für die Italiener mit einem sehenswerten Schlenzer (60.). Und das fast genau 25 Jahre nachdem sein Vater Enrico bei der EM in England für Italien getroffen hatte. Der eingewechselte Álvaro Morata (80.) erzwang nach Vorarbeit des starken Leipzigers Dani Olmo in der Schlussphase die Verlängerung. Die Spanier mussten damit auch im dritten K.o.-Spiel bei diesem Turnier über 120 Minuten gehen. 

Im Endspiel am Sonntag ebenfalls im Wembley-Stadion wartet der Sieger des zweiten Halbfinales zwischen England und Dänemark 

Torres ausgestochen! Morata schreibt EM-Geschichte

Spaniens Coach Luis Enrique überraschte vor dem Anpfiff, denn im Sturm fehlten sowohl Álvaro Morata als auch Gerard Moreno. Dafür rückten Leipzig-Star Dani Olmo und Mikel Oyarzabal neu in die Startelf. Der angeschlagene Pablo Sarabia (Adduktoren) fehlte im Kader.

Bei den Italienern ersetzte Emerson den verletzten Leonardo Spinazzola, der im Viertelfinale gegen Belgien (2:1) einen Achillessehnenriss erlitten hatte.

Barella wird zurückgepfiffen

Und Spinazzolas Ersatz leitete den ersten Aufreger der Partie ein. Nach einem Pass des Chelsea-Profis probierte es Nicolò Barella aus spitzem Winkel mit einem Heber gegen Unai Simón, traf aber nur den Pfosten (4.). Ein Treffer hätte ohnehin nicht gezählt, da Schiedsrichter Dr. Felix Brych die Situation wegen einer Abseitsstellung Barellas zurückpfiff. 

Auf der anderen Seite tauchte Oyarzabal nach einem Traumpass von Pedri plötzlich frei vor Gianluigi Donnarumma auf, doch der Stürmer von Real Sociedad brachte den Ball nicht unter Kontrolle (13.).

Druck? Southgate mit überraschender These

Es entwickelte sich ein taktisch geprägter Schlagabtausch. Die Spanier zogen ihr dominantes Passspiel auf, die Italiener konzentrierten sich aufs Verteidigen, große Torchancen blieben aus. Ein Fernschuss von Ferran Torres (15.) rauschte um einige Meter am italienischen Kasten vorbei.

Die Azzurri konnten sich dann etwas vom spanischen Druck befreien, agierten aber in der Offensive nicht entschlossen genug. Nach einer Unsicherheit in der spanischen Abwehr zögerte Barella (21.) etwas zu lang mit dem Abschluss.

RB-Star Olmo immer wieder gefährlich

Der starke Olmo zwang auf der anderen Seite Donnarumma mit einem Flachschuss aus etwa elf Metern zu einer Glanzparade (25.). Kurz vor der Pause hatten auch die Italiener die erste Großchance zu verzeichnen. Emerson traf aus spitzem Winkel nur die Latte (45.).

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie von beiden Teams etwas offener geführt. Erst rettete Giovanni di Lorenzo vor dem einschussbereiten Torres (50.), dann schlenzte Sergio Busquets knapp über den Kasten (52.). Im Gegenzug prüfte Federico Chiesa mit einem Flachschuss Simón (53.). Sein Gegenüber Donnarumma packte gegen Oyarzabal (58.) sicher zu.

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Dann schlug Chiesa mit seinem zweiten Turniertor zu. Nachdem Immobile zunächst hängen geblieben war, schlenzte der 23-Jährige den Ball von halblinker Position aus sehenswert ins lange Eck.

Die Spanier reagierten mit wütenden Angriffen auf den Rückstand. Aber sowohl Oyarzabal (65.) als auch Olmo (67.) verfehlten in aussichtsreichen Positionen. Doch auch Italien setzte weiter Nadelstiche. Simón verhinderte einen zweiten Chiesa-Treffer (68.). In der Schlussphase brachte Morata (80.) mit seinem Ausgleich die Spanier zurück ins Spiel.


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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