Finger weg von fremden Bällen! US-Bezirksleiterin sorgt mit lustigen Tennisregeln für Lacher

Moritz PiehlerFreier Autor
Yahoo Nachrichten Deutschland

“Nur mit den eigenen Bällen spielen, bitte!” Eigentlich ging es um Tennisbälle, doch die Zweideutigkeit dieser Corona-Regel sorgte für große Erheiterung bei den Besuchern einer Pressekonferenz.

In Corona-Zeiten gilt: Finger weg von fremden Bällen. (Symbolbild: Getty)
In Corona-Zeiten gilt: Finger weg von fremden Bällen. (Symbolbild: Getty)

So viele Regeln gelten momentan im Zuge der Corona-Einschränkungen und- Maßnahmen, dass man schon mal durcheinander kommen kann. Lobenswert, dass die jeweiligen Vereine und Institutionen also ihr Bestes geben, um die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten. Doch bei all den Regularien und Details kann so eine Info-Veranstaltung auch mal nach hinten los gehen. Und sorgt dann für pubertäres Gelächter bei den Anwesenden, was in diesen Zeiten bestimmt auch gut tut.

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Auch in den USA, die mittlerweile mit 1,5 Millionen bestätigten Corona-Patienten und über 90.000 Todesopfern am heftigsten von der Pandemie betroffen sind, gibt es langsame Öffnungen. So soll im Bundesstaat New York Individualsport wieder möglich sein. In Long Island sollen zum Beispiel Tennisplätze wieder für Spieler geöffnet werden. Allerdings gelten dafür gewisse Regeln. Die erklärte Laura Curran, Bezirksleiterin in Nassau County. Doch schon nach wenigen Sätzen erntet sie Gekicher, denn sie muss erklären, wie man mit den Bällen zu verfahren hat. Nun ist “balls” im Englischen ein gängiges Synonym für männliche Hoden, und obwohl klar gewesen sein dürfte, dass Curran hier über Tennisbälle spricht, verstand das Publikum der Pressekonferenz die Sätze mit großer Freude absichtlich falsch. Man dürfe nicht die “Bälle” eines anderen Spielers berühren, erklärte Curran. Es sei denn, man wohnt im gleichen Haushalt. Besonders vorsichtig solle man bei Bällen mit ungewisser Herkunft sein und am besten ganz die Finger davon lassen.

"Sie dürfen die Bälle kicken, aber Sie dürfen sie nicht anfassen.” In dem Moment, in dem die Berzirksleiterin den Satz loslässt und das erste Kichern aus dem Off zu hören ist, hat Laura Curran ihren Fauxpas auch schon bemerkt und muss selbst ein bisschen lachen. “Oh Mann, jetzt werd ich rot”, sagt sie in dem Video. Auch der Polizeibeamte links hinter ihr im Bild ist sichtlich bemüht, die Contenance zu bewahren. Denn Curran muss ja noch ein paar weitere Ball-Bedingungen erklären. “Um Verwirrung zu vermeiden, welche Bälle wem gehören, können Sie einen Filzstift benutzen und ein X oder die Initialen von jemandem darauf schreiben.” Immerhin, mit den Lachern bekommt Curran vermutlich deutlich mehr Aufmerksamkeit als ohne und so kommen die Hygiene-Regeln für Tennisspieler vielleicht noch bei ein paar mehr Menschen an.

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