Darum sprintet Purola mit Mütze

Die Fans dürften sich am Donnerstagmorgen verwundert die Augen gerieben haben, als sie Samuel Purola beim 200-Meter-Vorlauf in München gesehen haben.

Der finnische Sprinter ging trotz der warmen Außentemperaturen mit einer Wollmütze an den Start. Was auf den ersten Blick kurios ist, ist für Purola bereits zum Ritual geworden.

Im Herbst 2020 trainierte der 22-Jährige erstmals mit einer Wollmütze. Als Grund dafür nannte er, dass er wegen der Corona-Pandemie nicht zum Friseur konnte und deswegen Kopfbedeckung trägt.

Die Entscheidung hat er nicht bereut, denn er hat sich kontinuierlich gesteigert und in diesem Jahr bereits dreimal den Landesrekord verbessert.

Deswegen hatte Purola vor der Europameisterschaft auch angekündigt: „Es wird eine finnische Mütze für die Spiele geben.“ Gesagt, getan. Im Vorlauf trug er eine blaue Mütze mit der Nationalflagge Finnlands.

Die Mütze hat ihm dabei den erhofften Erfolg gebracht. Mit einer Zeit von 20,77 Sekunden qualifizierte er sich über die Zeit fürs Halbfinale. Wenn er noch eine Runde weiter will, muss er sich aber steigern. „Die Kurve und das Finish müssen erfolgreich sein“, erläuterte er der US-Plattform TaketoNews sein Ziel.