Fischer ist "spezielle Wut" der Bayern egal - Kruse droht Ausfall

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Fischer ist "spezielle Wut" der Bayern egal - Kruse droht Ausfall
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Sind angestachelte Bayern noch gefährlicher? Urs Fischer reagierte bei dieser Frage leicht genervt. "Das weiß ich doch nicht, das interessiert mich auch nicht", sagte der Trainer von Union Berlin vor dem Bundesliga-Duell mit dem angeknockten Fußball-Rekordmeister aus München am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Ob sie mit einer speziellen Wut kommen oder nicht - es ändert sich nichts. Es braucht eine außergewöhnliche Leistung von uns, und sie dürfen nicht ihren besten Tag haben."

Nach einigen Nachfragen in diese Richtung gab der Schweizer aber zumindest zu, dass er aus der 0:5-Pokalblamage der Bayern bei Borussia Mönchengladbach einige Schlüsse gezogen habe. "Der Aufwand, den Gladbach betrieben hat, der Balldruck, die hohe Laufbereitschaft, das mutige Spiel mit dem Ball - da nimmst du viele Dinge mit", verriet der 48-Jährige, "das ein oder andere zeigst du schon den Jungs. Es entspricht ja auch unserer Spielweise."

Auf Torjäger Max Kruse wird Fischer aber wohl verzichten müssen. Der Ex-Nationalspieler brach am Freitag das Training mit einer neuen Verletzung ab und begab sich danach in die Charite. "Das wird kontrolliert, danach wissen wir mehr", sagte Fischer bei der Pressekonferenz. Ansonsten stünden alle zur Verfügung, auch die zuletzt positiv auf Corona getesteten Abwehrspieler Marvin Friedrich und Rick van Drongelen.

Fischer will seinen Profis vor Anpfiff nochmal vor Augen führen, dass einzig Union in der Vorsaison gegen den souveränen Meister ungeschlagen blieb: "Natürlich nimmst du das auch noch mal zur Hand." Außerdem setzen die Eisernen auf den Heimvorteil, erstmals in dieser Saison darf die Alte Försterei zu 75 Prozent gefüllt werden. Das Stadion ist mit 16.509 Zuschauern ausverkauft. "Das hilft uns, genau in solchen Spielen brauchst du den zwölften Mann und die Wucht des Stadion", meinte Fischer.

Die Abwesenheit des an Corona erkrankten Bayern-Trainers Julian Nagelsmann empfindet Fischer dagegen nicht als Vorteil. Das Trainerteam sei "eingespielt, da wissen alle Bescheid, wie die Abläufe sind", sagte Fischer, der Nagelsmanns Handschrift bei den Münchner schon erkennen kann: "Sie sind ein bisschen variabler, wenn es um den Spielaufbau geht. Sie stehen auch nicht mehr so hoch mit der letzten Kette."

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