Flick nach Machtdemonstration stolz: "Ein Riesenschritt"

SID
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Bayern Münchens Trainer Hansi Flick war nach der Machtdemonstration bei Lazio Rom stolz auf sein Team. "Jeder hat den Willen gehabt, von Anfang an etwas Besonderes zu leisten, deshalb ist der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Ich bin sehr zufrieden. Wir sind dem Viertelfinale einen Riesenschritt näher gekommen", sagte Flick nach dem beeindruckenden 4:1 (3:0) des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Achtelfinal-Hinspiel.

Der FC Bayern habe "ein Zeichen setzen wollen. Wir wollten zeigen, dass wir von der ersten Sekunde da sind", betonte Leroy Sane. Das gelang den Münchner im Stadio Olimpico in beeindruckender Manier. Nach einem kleinen Liga-Tief setzte der Titelverteidiger bei seinem erneuten Angriff auf Europas Fußball-Thron ein dickes Ausrufezeichen. Das Rückspiel am 17. März dürfte nur noch Formsache sein.

Nach zuletzt zwei sieglosen Ligaspielen gaben die Münchner von Beginn an "Vollgas", wie Leon Goretzka unterstrich: "Das war wichtig, nachdem wir zuletzt die ersten 15, 20 Minuten oft verschlafen haben. Es hat gut funktioniert, das war ein erster guter Schritt."

Robert Lewandowski (9.), Jamal Musiala (24.) und Sane (42.) trafen für die klar überlegenen Bayern. Dazu kam ein Eigentor durch Francesco Acerbi (46.). Lazio konnte durch Joaquin Correa (49.) nur verkürzen. Damit sind die Bayern nun seit 19 Spielen (18 Siege) und knapp zwei Jahren in der Königsklasse ungeschlagen.

Einen Rekord stellte derweil der 17 Jahre alte Musiala auf: Der Mittelfeldspieler avancierte mit seinem Treffer zum 2:0 zum jüngsten deutschen Torschützen in der Königsklasse. Musiala löste Sammy Kuffour vom FC Bayern ab.

Zudem ist der Bayern-Profi der zweitjüngste Torschütze in einem K.o.-Spiel in der Champions League. Jünger war nur Bojan Krkic, der am 1. April 2008 für den FC Barcelona gegen Schalke 04 im Alter von 17 Jahren und 216 Tagen getroffen hatte. Musiala wird am Freitag 18.