Folau einigt sich mit Rugby-Verband

Sportinformationsdienst
Sport1

Der über einen Rassismus-Skandal gefallene Rugby-Star Israel Folau hat sich nach seiner Multi-Millionen-Klage außergerichtlich mit dem australischen Verband geeinigt. Beide Seiten teilten nach einer zweitägigen Meditation mit, dass die vertraulichen Details des Vergleichs "nicht weiter kommentiert" werden.


Folau, der seine Kündigung als rechtswidrig empfunden hatte, zeigte sich in einem Internet-Video aber "sehr zufrieden" mit dem Deal. Der 30-Jährige forderte vom Verband und seinem Ex-Verein NSW Waratahs eine Entschädigung von 14 Millionen australischen Dollar (etwa 8,6 Millionen Euro).

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Folau stolpert über Instagram-Post

Der streng religiöse Folau hatte im April auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem unter anderem Homosexuellen, Alkoholikern, Dieben und Atheisten gedroht wird: "Die Hölle erwartet euch. Tut Buße! Nur Jesus kann euch retten."


Nachdem der Verband daraufhin seinen bis 2022 gültigen Vertrag gekündigt hatte, zeigte Folau keine Reue. Er und seine Frau könnten nach der Einigung mit dem Verband "nun unser Leben fortsetzen, um uns auf unseren Glauben und unsere Familie zu konzentrieren", sagte Folau. Zu seiner sportlichen Zukunft wurden keine Angaben gemacht.

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