Formel 1: Alternative zu Halo: Fahrern wird neues Sicherheitskonzept vorgestellt

Der Automobil-Weltverband FIA hat den Formel-1-Fahrern am Rande des Grand Prix von China ein alternatives Konzept zum Cockpitschutz Halo vorgestellt.

Der Automobil-Weltverband FIA hat den Formel-1-Fahrern am Rande des Grand Prix von China ein alternatives Konzept zum Cockpitschutz Halo vorgestellt.

Bei dem sogenannten Shield handelt es sich um eine kleine Schutzscheibe, die vor dem Cockpitrand beginnen und kleinere umherfliegende Teile abhalten soll. Schutz vor großen Gegenständen wie beispielsweise abgerissenen Rädern würde der Shield im Gegensatz zum Halo-System allerdings nicht bieten.

Eigentlich sollte der Halo bereits in dieser Saison zum Einsatz kommen, die Strategiegruppe der Formel 1 entschied sich im vergangenen Juli aber überraschend gegen die Einführung. Vor allem wegen der für ein Formel-Auto ungewöhnlichen Optik ist der "Heiligenschein" nach wie vor ein Streitpunkt. Das Konzept umfasst zwei Streben aus Titan, die seitlich am Cockpit nach vorne geführt und in der Mitte von einer Hauptstrebe gestützt werden.

FIA-Präsident Jean Todt drängt nach wie vor auf die Einführung eines Kopfschutzes für die Saison 2018 - doch die Zeit drängt. Eine Entscheidung über das System muss bis Ende April in der Strategiegruppe und der Formel-1-Kommission gefallen sein, danach sind nur noch einstimme Beschlüsse bindend.

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