F1-Boss: "Mick hat besonderen Platz bei uns"

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Die Macher der Formel 1 vermeiden mit Blick auf die Zukunft des deutschen Grand Prix weiterhin konkrete Aussagen. "Deutschland ist für uns als Heimat des Automobils unglaublich wichtig", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey der Sport Bild: "Wir werden immer weiter daran arbeiten, den deutschen Fans etwas zu bieten. Die Gespräche sind kompliziert, aber unsere Begeisterung für Deutschland und den deutschen Markt wird immer bleiben." Hockenheim-Betreiber skeptischAm Sonntag (15.10 Uhr im LIVETICKER) findet in Hockenheim der Große Preis von Deutschland statt, es könnte die vorerst letzte Ausgabe sein. Die Organisatoren der Strecke in der Kurpfalz gehen nicht mehr von einem Rennen im kommenden Jahr aus. Er werde "sicher nicht die Tür zuschlagen", sagte der scheidende Ring-Geschäftsführer Georg Seiler zwar: "Aber ich gehe nicht mehr davon aus."Die Strecken müssen jährlich Millionensummen an die Formel 1 zahlen, um ein Rennen ausrichten zu dürfen. Das wurde in Zeiten sinkenden Zuschauerinteresses nicht nur für Hockenheim zum Problem. Schon der Grand Prix in diesem Jahr kam erst recht kurzfristig zustande, weil Mercedes als Titelsponsor einsprang. Rennkalender für 2020 noch nicht rausDer Rennkalender für die kommende Saison soll wie in diesem Jahr 21 Grands Prix umfassen. Hanoi in Vietnam und Zandvoort in den Niederlanden kommen neu hinzu. Ungewiss ist die Zukunft der Rennen in Barcelona, Mexiko und Hockenheim.Für die Betreiber des Traditionskurses in Nordbaden sind die hohen Antrittsgebühren nicht mehr zu stemmen. "Wir haben den Kalender für 2020 noch nicht veröffentlicht, deswegen möchte ich noch nicht vorgreifen, welche Rennen dabei sein werden", sagte Carey. Carey über Mick SchumacherDer Formel-1-Boss äußert sich zudem über die Zukunft von Mick Schumacher in der Königsklasse. "Mick hat als Sohn von Michael Schumacher einen besonderen Platz bei uns. Er muss aber die Chance bekommen, er selbst zu sein und seine eigenen Ziele zu erreichen. Wir wollen ihm eine Möglichkeit geben, seine Träume zu verfolgen. Aber ein Markt ist nie nur von einem Fahrer abhängig. Dazu gehören immer mehrere Faktoren."

F1-Boss: "Mick hat besonderen Platz bei uns"

Die Macher der Formel 1 vermeiden mit Blick auf die Zukunft des deutschen Grand Prix weiterhin konkrete Aussagen. "Deutschland ist für uns als Heimat des Automobils unglaublich wichtig", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey der Sport Bild: "Wir werden immer weiter daran arbeiten, den deutschen Fans etwas zu bieten. Die Gespräche sind kompliziert, aber unsere Begeisterung für Deutschland und den deutschen Markt wird immer bleiben." Hockenheim-Betreiber skeptischAm Sonntag (15.10 Uhr im LIVETICKER) findet in Hockenheim der Große Preis von Deutschland statt, es könnte die vorerst letzte Ausgabe sein. Die Organisatoren der Strecke in der Kurpfalz gehen nicht mehr von einem Rennen im kommenden Jahr aus. Er werde "sicher nicht die Tür zuschlagen", sagte der scheidende Ring-Geschäftsführer Georg Seiler zwar: "Aber ich gehe nicht mehr davon aus."Die Strecken müssen jährlich Millionensummen an die Formel 1 zahlen, um ein Rennen ausrichten zu dürfen. Das wurde in Zeiten sinkenden Zuschauerinteresses nicht nur für Hockenheim zum Problem. Schon der Grand Prix in diesem Jahr kam erst recht kurzfristig zustande, weil Mercedes als Titelsponsor einsprang. Rennkalender für 2020 noch nicht rausDer Rennkalender für die kommende Saison soll wie in diesem Jahr 21 Grands Prix umfassen. Hanoi in Vietnam und Zandvoort in den Niederlanden kommen neu hinzu. Ungewiss ist die Zukunft der Rennen in Barcelona, Mexiko und Hockenheim.Für die Betreiber des Traditionskurses in Nordbaden sind die hohen Antrittsgebühren nicht mehr zu stemmen. "Wir haben den Kalender für 2020 noch nicht veröffentlicht, deswegen möchte ich noch nicht vorgreifen, welche Rennen dabei sein werden", sagte Carey. Carey über Mick SchumacherDer Formel-1-Boss äußert sich zudem über die Zukunft von Mick Schumacher in der Königsklasse. "Mick hat als Sohn von Michael Schumacher einen besonderen Platz bei uns. Er muss aber die Chance bekommen, er selbst zu sein und seine eigenen Ziele zu erreichen. Wir wollen ihm eine Möglichkeit geben, seine Träume zu verfolgen. Aber ein Markt ist nie nur von einem Fahrer abhängig. Dazu gehören immer mehrere Faktoren."

Die Macher der Formel 1 vermeiden mit Blick auf die Zukunft des deutschen Grand Prix weiterhin konkrete Aussagen. "Deutschland ist für uns als Heimat des Automobils unglaublich wichtig", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey der Sport Bild: "Wir werden immer weiter daran arbeiten, den deutschen Fans etwas zu bieten. Die Gespräche sind kompliziert, aber unsere Begeisterung für Deutschland und den deutschen Markt wird immer bleiben."


Hockenheim-Betreiber skeptisch

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Am Sonntag (15.10 Uhr im LIVETICKER) findet in Hockenheim der Große Preis von Deutschland statt, es könnte die vorerst letzte Ausgabe sein. Die Organisatoren der Strecke in der Kurpfalz gehen nicht mehr von einem Rennen im kommenden Jahr aus. Er werde "sicher nicht die Tür zuschlagen", sagte der scheidende Ring-Geschäftsführer Georg Seiler zwar: "Aber ich gehe nicht mehr davon aus."

Die Strecken müssen jährlich Millionensummen an die Formel 1 zahlen, um ein Rennen ausrichten zu dürfen. Das wurde in Zeiten sinkenden Zuschauerinteresses nicht nur für Hockenheim zum Problem. Schon der Grand Prix in diesem Jahr kam erst recht kurzfristig zustande, weil Mercedes als Titelsponsor einsprang.

Rennkalender für 2020 noch nicht raus

Der Rennkalender für die kommende Saison soll wie in diesem Jahr 21 Grands Prix umfassen. Hanoi in Vietnam und Zandvoort in den Niederlanden kommen neu hinzu. Ungewiss ist die Zukunft der Rennen in Barcelona, Mexiko und Hockenheim.

Für die Betreiber des Traditionskurses in Nordbaden sind die hohen Antrittsgebühren nicht mehr zu stemmen. "Wir haben den Kalender für 2020 noch nicht veröffentlicht, deswegen möchte ich noch nicht vorgreifen, welche Rennen dabei sein werden", sagte Carey.


Carey über Mick Schumacher

Der Formel-1-Boss äußert sich zudem über die Zukunft von Mick Schumacher in der Königsklasse. "Mick hat als Sohn von Michael Schumacher einen besonderen Platz bei uns. Er muss aber die Chance bekommen, er selbst zu sein und seine eigenen Ziele zu erreichen. Wir wollen ihm eine Möglichkeit geben, seine Träume zu verfolgen. Aber ein Markt ist nie nur von einem Fahrer abhängig. Dazu gehören immer mehrere Faktoren."

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