Formel 1: Carey trifft Erdogan - Formel 1 wieder in der Türkei?

Die neuen Eigentümer der Formel 1 denken offenbar über eine Rückkehr der Königsklasse in die Türkei nach. Der vom US-Unternehmen Liberty Media eingesetzte Geschäftsführer Chase Carey traf sich am Dienstag in Istanbul mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Sportminister Akif Cagatay Kilic veröffentlichte via Twitter ein Bild des Meetings.

Die neuen Eigentümer der Formel 1 denken offenbar über eine Rückkehr der Königsklasse in die Türkei nach. Der vom US-Unternehmen Liberty Media eingesetzte Geschäftsführer Chase Carey traf sich am Dienstag in Istanbul mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Sportminister Akif Cagatay Kilic veröffentlichte via Twitter ein Bild des Meetings.

Laut türkischen Medien ging es um die künftige Austragung des Großen Preises der Türkei, der zuletzt 2011 auf dem Istanbul Park Circuit stattfand. Demnach seien am Dienstag gar "signifikante Schritte" unternommen worden, um eine Rückkehr schon 2018 zu ermöglichen.

Die Nachricht überrascht durchaus, nicht allein wegen der aktuellen politischen Kontroverse um das türkische Verfassungsreferendum. Noch bis Sonntag lässt Erdogan über ein neues Präsidialsystem abstimmen, das seine Macht deutlich ausbauen würde.

Liberty Media hatte zuletzt zwar die Absicht bekundet, die Formel 1 in neue Märkte zu tragen und den Rennkalender zu "entwickeln". Allerdings wolle man neue WM-Läufe nur dort stattfinden lassen, wo es sinnvoll sei und der Motorsport auch angenommen werde. Dies war von 2005 bis 2011 in Istanbul nicht der Fall.

Noch vor wenigen Wochen hatte Vizeweltmeister Lewis Hamilton den Türkei-Grand-Prix als Beispiel für ein erfolgloses Rennen genannt. "Wir haben Veranstaltungen an Orten, an denen es keine Fans gibt", sagte der Engländer: "Dabei machen die Fans doch erst ein Event daraus. Wir fuhren früher in der Türkei, und es war kaum jemand da."

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