Formel 1: F1-Star kritisiert Netflix-Doku

SPOX

Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat sich kritisch über die von Streamingdienst Netflix produzierte Formel-1-Serie "Drive to Survive" geäußert. Seiner Ansicht nach werde dort nicht die Realität im Rennsport-Alltag abgebildet.

"Das Problem ist, dass sie dich immer so darstellen werden, wie sie wollen", sagte der Niederländer in einem Interview mit dem Youtube-Channel Anas Bukhash. "Was auch immer du sagst, sie werden versuchen, dich besonders furchtlos oder was auch immer der Story zuträglich ist darzustellen." Verstappen erklärte, er werde dadurch nur so dargestellt, wie es in die Episode passt. "Das funktioniert für mich nicht".

Max Verstappen: "Spreche nur, wenn ich es muss"

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Viel mehr sei er ein Fan von direkten Interviews und Gesprächen ohne jeglichen Schnitt und Nachbearbeitung. "Ich denke nicht, dass man (in der Serie, Anm. d. Red.) mein wahres Ich gesehen hat." Eigentlich sei der 22-Jährige "sehr locker und sehr entschlossen zu gewinnen. Ich spreche nur, wenn ich es muss. Wenn ich nichts zu sagen habe, dann sage ich auch nichts."

Die von Netflix in Kooperation mit der Formel 1 produzierte Serie "Drive to Survive" gibt durch Interviews und Aufnahmen von internen Gesprächen und Boxenfunks sehr detaillierte Einblick hinter die Kulissen von Rennställen und Fahrern. Nach einer sehr erfolgreichen ersten Staffel wurde am 28. Februar 2020 die zweite Staffel veröffentlicht, die - im Gegensatz zu den ersten Episoden - alle zehn Teams thematisiert.

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