Formel 1: Giovinazzi ersetzt Wehrlein

Auf ihre Formel-1-Fahrer sind die Italiener stolz. Doch die Ferrari-Nation hat ein Problem: Sie hat seit Jahren keine Piloten mehr in der Königsklasse des Motorsports. Wer war der letzte?

Auf ihre Formel-1-Fahrer sind die Italiener stolz. Doch die Ferrari-Nation hat ein Problem: Sie hat seit Jahren keine Piloten mehr in der Königsklasse des Motorsports. Wer war der letzte?

Beim Auftakt zur Saison 2017 ersetzte Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi den ehemaligen DTM-Champion Pascal Wehrlein bei Sauber. Zuvor musste Italien lange warten.

Beim Finale der Formel-1-Saison 2011 waren die letzten italienischen Piloten im Einsatz: Damals schied Vitantonio Liuzzi durch einen Defekt der Lichtmaschine seines HRT aus. Jarno Trulli beendete das Rennen für das Lotus-Team, das später zu Caterham wurde, auf Platz 18.

In der Saison 2012 war anschließend kein einziger Italiener am Start. Fast ein Novum: Von 1970 bis 2011 war in jeder Saison einer Mann aus der südeuropäischen Motorsport-Nation am Start.

Seit 1953 kein Italiener mehr auf dem Thron

Was WM-Titel angeht, dauert das Warten schon viel länger an: Giuseppa Farina gewann die erste Formel-1-WM im Jahr 1950, Alberto Ascari siegte in den Jahren 1952 und 1953. Seitdem schaffte es kein Italiener mehr auf den Thron der F1.

Der letzte italienische Ferrari-Stammpilot war Ivan Capelli in der Saison 1992. Giancarlo Fisichella und Langzeit-Tester Luca Badoer durften im Jahr 2009 nur einspringen, weil sich Felipe Massa in Ungarn schwer verletzt hatte.

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