Formel 1 ja/nein: Hockenheim drängt auf baldige Entscheidung

Stefan Ehlen
motorsport.com

Lange warten können Jörn Teske und Jochen Nerpel nicht mehr. Die Geschäftsführer des Hockenheimrings wollen Planungssicherheit und eine Antwort auf die Frage: Kommt die Formel 1 2020 nach der Coronazwangspause zu einem Grand Prix nach Deutschland oder kommt sie nicht?

Bislang gäbe es keine konkreten Pläne, betonen Teske und Nerpel in einem Bericht bei 'Motorsport Week': "Dass die Saison nach den acht bisher veröffentlichten Rennen in Europa fortgesetzt wird, ist derzeit nur Spekulation. Gleiches gilt für die Frage, ob ein [weiteres] Rennen am Hockenheimring stattfinden könnte."

Man sei "natürlich" weiter gesprächsbereit und habe Interesse an der Formel 1, betonen die Verantwortlichen aus Hockenheim. Sie versichern: "Wir prüfen gerne die Machbarkeit einer solchen Veranstaltung, wenn uns eine entsprechende Anfrage erreicht."

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Teske und Nerpel aber sagen auch: "Die Chancen, dass das passiert, werden nicht größer, je mehr Zeit vergeht. Und unterm Strich hat für uns Priorität, die bestmögliche wirtschaftliche Nutzung unserer Rennstrecke sicherzustellen. Deshalb können wir nicht wochenlang unbestätigte Termine für die Formel 1 offenhalten."

Bestätigt sind Stand jetzt (Mittwoch, 17. Juni) lediglich acht Grands Prix bis einschließlich Monza am 6. September. Was danach kommt, ist völlig offen. Allerdings hat die Formel 1 zuletzt die Stadtrennen in Baku und Singapur offiziell abgesagt und auch Suzuka definitiv aus dem Kalender genommen. Vorgemerkt für den Winter sind nur Bahrain und Abu Dhabi, aber noch ohne konkrete Termine.

Mit Bildmaterial von Hockenheim-Ring GmbH/Torsten Karpf.

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