Formel-1-Kalender: Auch in Schanghai soll zweimal gefahren werden

Juliane Ziegengeist
motorsport.com

Da nach aktuellem Stand nur die ersten acht Grands Prix in Europa für den Formel-1-Kalender 2020 fixiert wurden, konzentriert sich die weitere Planung auf Rennen später im Jahr und auf Strecken außerhalb Europas. In diesem Zusammenhang wird über einen möglichen Doubleheader in China diskutiert.

Der Grand Prix von China war das erste Rennen, das Anfang des Jahres im Zuge der Corona-Pandemie abgesagt werden musste - in der Hoffnung, es zu einem späteren Zeitpunkt abhalten zu können. Am Montag betonte der Sportamtsleiter von Schanghai, Xu Bin, mit einem Rennen nicht bis 2021 warten zu wollen.

"Den internationalen Sportorganisationen liegt viel an diesen Weltklasse-Sportveranstaltungen in China und Schanghai", sagt er im Gespräch mit dem 'Schanghai People's Radio'. Trotz der Pandemie und damit einhergehender Einschränkungen habe man national wie international viel Unterstützung erfahren.

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Daher ist Bin zuversichtlich, dass es 2020 einen China-Grand-Prix geben wird. "Es wäre uns erlaubt, die Veranstaltungen in Schanghai zu einem geeigneten Zeitpunkt in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen, je nach der Situation der Pandemie", erklärt er weiter. Die Möglichkeit eines Back-to-Back-Rennens liege auf dem Tisch.

Bin verrät: "Während unserer Gespräche fragte die FOM (Vermarkter der Königsklasse; Anm. d. R.), ob wir zwei Rennen in Schanghai ausrichten könnten. Es ist noch nicht entschieden. Es wird von der Situation der Pandemie abhängen." Die Rennen in Baku, Singapur und Suzuka wurden zuletzt offiziell abgesagt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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