Formel 1: Quali in Sotschi: Doppel-Pole Ferrari! Vettel auf Startplatz eins

Sebastian Vettel hat sich beim Qualifying zum Großen Preis von Russland die Pole Position geholt. In einer spannenden Session setzte sich der Ferrari-Pilot in 1:33,194 Minuten vor Teamkollege Kimi Räikkönen durch (+0,059). Dahinter folgen Valtteri Bottas (+0,095) und Lewis Hamilton (+0,573) im Mercedes.

Sebastian Vettel hat sich beim Qualifying zum Großen Preis von Russland die Pole Position geholt. In einer spannenden Session setzte sich der Ferrari-Pilot in 1:33,194 Minuten vor Teamkollege Kimi Räikkönen durch (+0,059). Dahinter folgen Valtteri Bottas (+0,095) und Lewis Hamilton (+0,573) im Mercedes.

Für Vettel war es die erste Pole seit dem Großen Preis von Singapur im September 2015. Die letzte Doppel-Pole für Ferrari gab es beim Frankreich-GP 2008. Damals setzten Räikkönen und Felipe Massa ihre Boliden auf die ersten beiden Startplätze.

"Alles tip-top!", freute sich Vettel anschließend: "Im Q2 hatte ich mich leicht verbremst und dann gab es noch ein kleines Problem am Auto, aber im Q3 konnte ich den Rhythmus zum Glück schnell wiederfinden. Das ist natürlich ein tolles Ergebnis für das Team. Wir sind alle sehr stolz."

Räikkönen, der bis zum Schluss-Run in Führung lag, blickte mit gemischten Gefühlen auf die Quali: "Leider hatte ich in der Aufwärmrunde am Ende etwas Verkehr und habe die Reifen nicht richtig aufwärmen können. Aber insgesamt war es natürlich nicht schlecht. Ich hatte dieses Wochenende ein besseres Gefühl im Auto als in den ersten Rennen."

Für Hamilton war es bis hierhin ein durch und durch schwieriges Wochenende. Immer wieder unterliefen dem Engländer Fahrfehler, so auch im entscheidenden Q3. "Wir müssen zurück an das Zeichenbrett und herausfinden, was los war", forderte Hamilton: "Die Ferrari sind die Schnellsten im Qualifying und meistens auch im Renntrimm. Es wird spannend, wo wir stehen. Meine Longruns gestern waren aber gut, ich bin also noch bei der Musik."

Für den Sonntag wagte Vettel daher keine Prognose. "Wir wollen den Schwung von heute natürlich mitnehmen. Valtteri hat am Freitag eine gute Longrun-Pace gezeigt. Es wird sicher ganz eng werden morgen", erklärte der Heppenheimer.

Hinter dem Spitzen-Quartett, das sich bis zum Schluss um die besten Zeiten duellierte, qualifizierten sich Daniel Ricciardo (5./Red Bull), Felipe Massa (6./Williams) und Max Verstappen (7./Red Bull). Nico Hülkenberg setzte seinen Renault auf Platz 8, die beiden Force-India Fahrer Sergio Perez und Esteban Ocon komplettierten die Top 10.

Wehrlein zeigt sich enttäuscht

Schadensbegrenzung betrieb mal wieder Fernando Alonso. Im schwachen McLaren-Honda gelang dem Spanier zwar der Einzug ins zweite Quali-Segment, dort sprang aber nicht mehr als Platz 15 heraus.

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Enttäuscht zeigte sich Pascal Wehrlein nach seinem zweiten Qualifying in diesem Jahr. Im unterlegenen Sauber ließ der DTM-Champion von 2015 zwar Romain Grosjean im Haas und Teamkollege Marcus Ericsson hinter sich, brachte sich mit einem Dreher im finalen Versuch aber um eine bessere Zeit. "Es war ziemlich durchwachsen. Meine erste Runde hatte ein paar kleine Fehler drin, in meinem schnelleren Run habe ich mich dann verbremst und gedreht", erklärte Wehrlein, für den am Ende Platz 18 zu Buche stand.

Während der 22-Jährige die Bande nur leicht touchierte, krachte Jolyon Palmer zum gleichen Zeitpunkt heftiger in die Streckenbegrenzung. Sowohl die Front- als auch die Heckpartie des Renaults waren danach stark beschädigt.

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